Neue Sterbecketalbrücke auf der A45 bei Lüdenscheid freigegeben – Meilenstein im Ausbau
Elsa SteyNeue Sterbecketalbrücke auf der A45 bei Lüdenscheid freigegeben – Meilenstein im Ausbau
Großer Ausbau der A45 bei Lüdenscheid erreicht wichtigen Meilenstein
Am Montag, dem 16. Oktober 2025, geht ein zentraler Abschnitt der Modernisierung der Autobahn A45 bei Lüdenscheid in die nächste Phase: Der erste Teil der neuen Sterbecketalbrücke wird für den Verkehr freigegeben und ersetzt damit einen Abschnitt der maroden Altbrücke aus den späten 1960er-Jahren. Das Projekt soll die Kapazität auf einer der meistbefahrenen Strecken Deutschlands deutlich erhöhen.
Die ursprüngliche Sterbecketalbrücke war für ein weit geringeres Verkehrsaufkommen ausgelegt als heute. Bis 2023 wurde klar, dass ein kompletter Neubau nötig ist, um die wachsende Staugefahr zu bewältigen. Noch im selben Jahr erfolgte der Abriss der alten Brücke, kurz darauf begann der Bau der neuen Konstruktion.
Der nun fertiggestellte Abschnitt ist 265 Meter lang und bereits für eine spätere Erweiterung auf sechs Spuren vorbereitet. Ab Montag wird der gesamte Verkehr auf diesen Teil der Brücke umgeleitet. Parallel dazu starten die Vorbereitungen für den Abriss des zweiten, noch aktiven Teils der alten Brücke.
Bevor dieser Abschnitt im kommenden Jahr gesprengt wird, entfernen Arbeiter zunächst Leitplanken und Schutzbarrieren. Zudem werden große Löcher in die Fahrbahn gebohrt, um die Wucht des Einsturzes zu verringern. Diese Maßnahmen sollen den kontrollierten Abriss sicherer gestalten.
Die Freigabe des ersten neuen Brückenabschnitts markiert einen bedeutenden Fortschritt im Ausbau der A45. Der Verkehr rollt nun über eine moderne, für höhere Belastungen ausgelegte Konstruktion. Der Abriss des verbleibenden Altbauteils folgt 2026 – dann ist die Umstellung auf die neue Brücke abgeschlossen.






