Neuer Hochschulseelsorger in Köln startet in turbulente Zeiten für Studierende
Gernot GertzNeuer Hochschulseelsorger in Köln startet in turbulente Zeiten für Studierende
Thorben Pollmann hat eine neue Position als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Er tritt sein Amt in einer Zeit an, in der Studierende mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert sind – von Wohnungsnot bis zu finanziellen Sorgen. Seine ersten Wochen in der Stadt waren geprägt von Begeisterung und Eingewöhnung, während er sich in seine neue Rolle einfindet.
Pollmann ist erst kürzlich nach Köln gezogen und erkundet noch die Stadt. Wie viele Erstsemester beschreibt er diese Phase als einen Neuanfang, voller unbekannter Erfahrungen. Seine Priorität liegt darin, Kontakt zu den Menschen aufzunehmen, die er künftig begleiten wird.
Jeden Dienstag um 12:15 Uhr findet in der Katholischen Hochschulgemeinde eine Messe statt, gefolgt von einem offenen Mittagessen für Studierende. Diese Treffen bieten Raum für spirituelle Besinnung und Gemeinschaft.
Die Wohnungsfrage bleibt in Köln ein drängendes Problem: 2.500 Studierende stehen derzeit auf der Warteliste für Plätze in Wohnheimen. Manche sehen sich sogar von Obdachlosigkeit bedroht, bedingt durch die anhaltende Krise. Wirtschaftliche Unsicherheit und der Klimawandel belasten sie zusätzlich.
Pollmann hat deutlich gemacht, dass er Studierende in allen Lebensbereichen unterstützen möchte – auch bei finanziellen Schwierigkeiten. Statt schnelle Lösungen anzubieten, setzt er auf langfristige Ansätze in Zusammenarbeit mit ihnen. Sein Fokus liegt auf Zuhören und gemeinsamer Problembewältigung.
Der neue Seelsorger freut sich darauf, mit Beginn des Wintersemesters Studierende kennenzulernen. Sein Amtsantritt fällt in eine kritische Phase, in der viele mit Wohnungsunsicherheit und wirtschaftlichem Druck kämpfen. Durch Dialog und Unterstützung will er ihnen helfen, diese Herausforderungen in den kommenden Monaten zu meistern.






