NRW investiert 27,6 Milliarden Euro in Kommunen bis 2036 – wer profitiert?
Sergio KarzNRW investiert 27,6 Milliarden Euro in Kommunen bis 2036 – wer profitiert?
Nordrhein-Westfalen stockt Finanzhilfen für Kommunen auf
Mit dem neuen Kommunalfinanzierungsgesetz stärkt Nordrhein-Westfalen die finanzielle Unterstützung für seine Städte und Gemeinden. Bis 2036 sind Investitionen in Höhe von 27,6 Milliarden Euro landesweit garantiert. Ein großer Teil der Mittel fließt in Kitas, Schulen, Straßen und soziale Infrastrukturprojekte.
Allein im Jahr 2024 erhalten die Kommunen im Kreis Viersen über 128 Millionen Euro – ein Plus von 6,8 Prozent im Vergleich zu 2023. Die zusätzlichen Gelder sollen steigende Kosten und pandemiebedingte Ausgaben der lokalen Behörden abfedern.
Die Stadt Viersen erhält mit 58,92 Millionen Euro den größten Anteil im Kreis. Schwalmtal bekommt 13,15 Millionen Euro, Tönisvorst sind 12,48 Millionen Euro zugesichert. Auch Willich profitiert und kann mit 5,51 Millionen Euro für eigene Vorhaben planen.
Die CDU-Landtagsabgeordneten Guido Görtz und Britta Oellers betonen die Bedeutung dieser Mittel. Sie unterstreichen, dass eine stabile Finanzausstattung entscheidend sei, um kommunale Dienstleistungen in der Region zu erhalten und auszubauen.
Die Förderung hilft den Kommunen, anhaltende Haushaltsbelastungen zu bewältigen. Mit den bis 2036 gesicherten 27,6 Milliarden Euro will Nordrhein-Westfalen die langfristige Stabilität zentraler öffentlicher Leistungen sichern. Im Kreis Viersen werden in diesem Jahr bereits über 128 Millionen Euro verteilt.






