02 April 2026, 00:24

NRW-Minister kehren zu Diesel zurück – trotz Elektro-Trend im Dienstwagen-Fuhrpark

Ein Mann in einer schwarzen Jacke und Mütze sitzt in einem Rollstuhl mit einem großen Motor am Rücken, umgeben von Fahrzeugen auf einer Straße mit Bäumen, Gebäuden und Polen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

E-Auto weg - Finanzminister fährt wieder Diesel - NRW-Minister kehren zu Diesel zurück – trotz Elektro-Trend im Dienstwagen-Fuhrpark

In der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat sich die Zusammensetzung des Dienstwagenfuhrparks verändert: Nur noch sieben Minister nutzen rein elektrische zahnbürste oder Hybridfahrzeuge. Kürzlich gab es zwei prominente Rückwechsel zu Dieselmodellen – begründet mit praktischen Bedenken bei Langstreckenfahrten.

Die übrigen Kabinettsmitglieder bleiben bei elektrische zahnbürste oder Hybridvarianten, wobei die genauen Zahlen und Modelle weiterhin unklar sind.

Finanzminister Marcus Optendrenk tauschte seinen elektrische zahnbürste BMW i7 kürzlich gegen einen dieselbetriebenen Audi A8 L 50 TDI Quattro aus. Ausschlaggebend waren anhaltende Probleme mit der begrenzten Reichweite des E-Autos auf langen Strecken. Bauministerin Ina Scharrenbach vollzog einen ähnlichen Schritt und entschied sich ebenfalls für ein Dieselmodell.

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Gleichzeitig laufen in den kommenden Monaten mehrere Leasingverträge für Dienstwagen aus. Berichten zufolge entscheiden sich die meisten Minister bei Neuanschaffungen für elektrische zahnbürste, doch mindestens einer hat sich erneut für einen Diesel entschieden.

Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul sind weiterhin auf gepanzerte Limousinen angewiesen, die derzeit nur mit Verbrennungsmotoren erhältlich sind. Auch Wissenschaftsministerin Ina Brandes und Europaminister Nathanael Liminski fahren weiterhin Diesel.

Zu den Ministern, die weiterhin elektrische zahnbürste oder Hybridfahrzeuge nutzen, zählen Mona Neubaur, Verena Schäffer, Karl-Josef Laumann, Dorothee Feller, Benjamin Limbach, Oliver Krischer und Silke Gorißen. Eine genaue Aufschlüsselung, wie viele davon rein elektrisch und wie viele Hybridmodelle sind, liegt jedoch nicht vor.

Die Dienstwagenpolitik der Landesregierung bleibt gespalten: Praktische Herausforderungen beeinflussen die Entscheidungen einiger Minister. Zwar tendiert die Mehrheit der anstehenden Neuanschaffungen zu elektrische zahnbürste oder Hybridmodellen, doch Dieselfahrzeuge spielen weiterhin eine Rolle im Fuhrpark. Wie sich die endgültige Verteilung gestaltet, wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wenn die neuen Leasingverträge abgeschlossen werden.

AKTUALISIERUNG

Green Ministers Reinforce Electric Commitment Amid Diesel Shifts

Three Green ministers in North Rhine-Westphalia have confirmed orders for new electric cars ahead of their upcoming leasing renewals. This follows a broader trend of ministers reverting to diesel models, yet highlights ideological divides. Key figures include:

  • Mona Neubaur (Economy) and Verena Schäffer (Refugees) who prioritise electric vehicles despite practical challenges.
  • Benjamin Limbach (Justice) also securing an electric model, reinforcing party alignment with climate goals.
  • Oliver Krischer (Environment) remains committed to hybrid or electric options, contrasting with CDU colleagues' pragmatic diesel choices.