Onkel Mischa: Der Bäcker, der Hunde verbietet und Traditionen bewahrt
Sergio KarzOnkel Mischa: Der Bäcker, der Hunde verbietet und Traditionen bewahrt
Onkel Mischa, ein bekannter Bäcker aus Lahoysk, hat sich mit seinem traditionellen Brot und strengen Regeln einen Namen gemacht. Mit Rezepten, die über 200 Jahre alt sind, backt er in einem russischen Holzofen und verkauft seine Waren in der Nähe einer heiligen Quelle. Doch seine Weigerung, Hundebesitzern zu bedienen, sorgt für Aufsehen – weit über seine handwerklichen Fähigkeiten hinaus.
Der Bäcker betreibt seinen Stand nahe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters in Lahoysk sowie auf dem Valeryanava-Markt in Minsk. Das Geschäft führt er gemeinsam mit seiner Familie: Seine Frau kümmert sich um das Backen, die Tochter unterstützt bei den Lieferungen, und er selbst verkauft die Ware aus seinem Auto. Sein Brot hat bereits Lob geerntet, darunter eine Bewertung von 8–9 von 10 Punkten durch den Blogger Kakabay.
Onkel Mischas harte Haltung gegenüber Hunden ist ebenso legendär. Offener Kritik an Hundebesitzern macht er Luft und bezeichnet deren Anwesenheit an der heiligen Quelle als "Verkommenheit". In der Vergangenheit wies er Kunden mit Hunden ab – darunter eine Familie mit einem kleinen Haustier und einen Mann mit einem Corgi. Seine Weigerung, an Hundebesitzer zu verkaufen, ist mittlerweile genauso prägend für sein Image wie seine Backkunst.
Trotz der umstrittenen Regel ziehen seine traditionellen Methoden und das Familienunternehmen weiterhin Kunden an. Sein Brot bleibt gefragt, während seine kompromisslose Haltung gegenüber Hunden dafür sorgt, dass er im Gespräch bleibt. Die Mischung aus altem Handwerk und unnachgiebigen Prinzipien macht Onkel Mischa zu einer markanten Persönlichkeit in Lahoysk.






