Polizei zerschlägt mutmaßliche Drogenwerkstatt in Bergkamen-Rünthe mit Großrazzia
Gernot GertzPolizei zerschlägt mutmaßliche Drogenwerkstatt in Bergkamen-Rünthe mit Großrazzia
Polizeirazzia in Bergkamen-Rünthe deckt große Menge an Chemikalien zur Drogenherstellung auf
Bei einer Razzia in Bergkamen-Rünthe haben Beamte einen großen Vorrat an Chemikalien sichergestellt, die mit der Drogenproduktion in Verbindung stehen. Am 24. März 2026 durchsuchte die Polizei ein Lagerhaus am Hafenweg und nahm dabei vier Personen fest. An der Aktion waren Spezialeinheiten sowie Experten der Feuerwehr beteiligt.
Die Razzia fand in den frühen Morgenstunden des 24. März statt, als die Beamten das Lager am Hafenweg betraten. Dort entdeckten sie eine beträchtliche Menge an Chemikalien, die typischerweise zur Herstellung von Betäubungsmitteln verwendet werden. Die Substanzen wurden umgehend beschlagnahmt und zur weiteren Untersuchung sichergestellt.
An der Operation waren spezialisierte Polizeieinheiten im Einsatz, unterstützt von der Analytischen Task Force der Dortmunder Feuerwehr. Bei den Festnahmen erlitt eine Person leichte Verletzungen, musste jedoch nicht ärztlich versorgt werden.
Vier Männer wurden in Gewahrsam genommen: ein 58-jähriger Niederländer, ein 21-jähriger deutsch-türkischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz, ein 23-Jähriger aus Frechen sowie ein 24-jähriger Iraker mit Wohnsitz in Köln. Alle befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern.
Durch den Einsatz wurde offenkundig eine Einrichtung zur Drogenherstellung in Bergkamen-Rünthe zerschlagen. Die Behörden untersuchen weiterhin die beschlagnahmten Materialien und vernehmen die Festgenommenen. Weitere Details zum Fall wurden bisher nicht bekannt gegeben.






