26 April 2026, 22:20

Preisschock in NRW: Friseure, Metzger und Werkstätten erhöhen kräftig ihre Tarife

Frau mit roter Haare in einem Pelzmantel auf dem Cover einer Berliner Leben Zeitschrift, im Stil der 1950er Jahre mit fettem schwarzem Text, der "Berliner Lebens" lautet.

Preisschock in NRW: Friseure, Metzger und Werkstätten erhöhen kräftig ihre Tarife

Unternehmen in Nordrhein-Westfalen erhöhen Preise – Friseure, Metzger und Autowerkstätten ziehen nach

In Nordrhein-Westfalen (NRW) steigen die Kosten – und mit ihnen die Preise für Verbraucher. Friseursalons, Metzger und Kfz-Werkstätten haben ihre Tarife bereits angehoben, und Kunden müssen sich in den kommenden Monaten auf weitere Preissteigerungen für Waren und Dienstleistungen einstellen.

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Friseure passen Preise an Mehr als die Hälfte der Friseursalons in NRW hat die Preise bereits erhöht, ein weiterer großer Teil plant Nachbesserungen innerhalb der nächsten sechs Monate. Ein Standard-Herrenschnitt kostet mittlerweile 40 Euro – fünf Euro mehr als zuvor, was einem Anstieg von 14,29 Prozent entspricht. Hintergrund sind gestiegene Material- und Personalkosten, darunter auch Lohnerhöhungen für die Beschäftigten. Lehrlinge in der Branche erhielten im August bis zu sieben Prozent mehr Lohn, während Gesellen und Meisterstylisten ab Januar mit bis zu acht Prozent mehr rechnen können.

Metzger geben höhere Kosten an Kunden weiter Auch die Fleischerei-Branche bleibt nicht verschont: Über zwei Drittel der Metzger haben die Preise für Fleisch und Wurst bereits angehoben, fast 80 Prozent bereiten weitere Erhöhungen in Kürze vor. Vor allem die gestiegenen Produzentenkosten, insbesondere für Rindfleisch, treiben die Preise an der Theke in die Höhe.

Autowerkstätten unter Druck Die Kfz-Betriebe spüren ebenfalls den Kostendruck – mehr als die Hälfte der befragten Werkstätten in NRW hat in den letzten sechs Monaten die Stundensätze erhöht.

Verbraucher müssen mit weiteren Belastungen rechnen Der Trend deutet auf steigende Ausgaben für Verbraucher in mehreren Bereichen hin. Während Friseurdienstleistungen bald um weitere 20 Prozent teurer werden könnten, stehen bei Fleisch und Wurst weitere Preissprünge bevor. Als Hauptgründe nennen die Unternehmen höhere Löhne und Materialkosten.

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