Radrennbahn wird zum energieeffizienten Sportzentrum mit UCI-Standard umgebaut
Gernot GertzRadrennbahn wird zum energieeffizienten Sportzentrum mit UCI-Standard umgebaut
Ein großes Sanierungsprojekt soll die örtliche Radrennbahn in ein modernes, energieeffizientes Sportzentrum verwandeln. Die Pläne umfassen Aufrüstungen nach internationalen Radsportstandards, neue Trainingsanlagen und eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs. Bei Bewilligung der Mittel sollen die Arbeiten 2027 beginnen und bis Ende 2029 abgeschlossen werden.
Die Radrennbahn wird umfassend umgebaut, um den Vorschriften des Welt-Radsportverbands Union Cycliste Internationale (UCI) zu entsprechen. Dazu gehören die Erhöhung der Banden auf 1,40 Meter sowie der Ausbau neuer Sicherheitszonen. Ein zweistöckiger Anbau auf der Nordostseite schafft Platz für Trainingsbereiche, athletische Einrichtungen und Büros des Radsportverbands.
Die Beheizung wird von veralteten Gasanlagen auf eine groß dimensionierte Wärmepumpe umgestellt, wodurch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen entfällt. Deckenstrahlplatten und ein ovales Heizsegel über der Bahn sorgen für eine effiziente Wärmeverteilung. Mit diesen Maßnahmen soll der Primärenergiebedarf des Gebäudes halbiert werden.
Die Barrierefreiheit wird durch Innen- und Außenrampen verbessert, darunter ein Tunnel, der das Überqueren der Bahn vermeidet. Im Inneren entsteht ein neu verlegter, elastisch gelagerter Vinylboden, der Rollensportarten, Trainingsgeräte und Veranstaltungen unterstützt. Das Gesamtprojekt umfasst rund 9.000 Quadratmeter bei geschätzten Kosten von 27,9 Millionen Euro.
Die Sanierung wird die Bedingungen für Wettkampf-, Schul- und Freizeitsport deutlich verbessern und gleichzeitig den Energieverbrauch drastisch senken. Bei gesicherter Finanzierung beginnen die Bauarbeiten 2027, die Eröffnung der modernisierten Anlage ist für Ende 2029 geplant.






