Rechtsextreme greifen Gegenprotestierende in Essen-Kray an – vier Verletzte
Sergio KarzRechtsextreme greifen Gegenprotestierende in Essen-Kray an – vier Verletzte
Gewalttat nach rechtsextremer Kundgebung in Essen-Kray
Am Freitagabend kam es in Essen-Kray zu einem gewaltsamen Zwischenfall im Anschluss an eine rechtsextreme Versammlung. Nach Ermittlungen der Polizei stiegen ehemalige Teilnehmer in einen Bus und griffen Gegenprotestierende an, als diese sich bereits auf dem Rückweg befanden. Bei der Auseinandersetzung wurden vier Personen leicht verletzt.
In der Nacht fanden in dem Gebiet mehrere Zusammenkünfte statt. Als die rechtsextreme Kundgebung endete, kam es in der Nähe eines Busses zu Handgreiflichkeiten zwischen den Teilnehmern und Gegenprotestierenden. Die Angreifer flüchteten anschließend nach der Attacke aus dem Fahrzeug.
Die Polizei griff schnell ein, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Die Beamten identifizierten 19 Tatverdächtige, darunter 16 Männer und 3 Frauen im Alter zwischen 13 und 45 Jahren. Sieben von ihnen waren minderjährig. Polizepräsident Andreas Stüve betonte später, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten und die Behörden entschlossen und zügig gehandelt hätten.
Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Polizei Essen/Mülheim an der Ruhr für Anfragen zur Verfügung. Die Ermittlungen dauern an, alle 19 Verdächtigen sind inzwischen bekannt. Die Polizei bestätigte, dass sie eine Verschärfung der Lage verhindern konnte. Vier Menschen erlitten bei dem Angriff leichte Verletzungen.






