Rheinmetall startet 2026 mit Rekordumsatz und vollem Auftragsbuch in die Zukunft
Hans-Werner RöhrichtRheinmetall startet 2026 mit Rekordumsatz und vollem Auftragsbuch in die Zukunft
Rheinmetall verzeichnet starke Finanzzahlen für das erste Quartal 2026
Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat für das erste Quartal 2026 robuste Geschäftszahlen vorgelegt. Der Umsatz des Unternehmens stieg auf 1,9 Milliarden Euro – ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch der Auftragsbestand erreichte Rekordwerte, was auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach den Produkten des Konzerns hindeutet.
Die Entwicklung der einzelnen Sparten verlief unterschiedlich: Besonders dynamisch wuchs der Bereich digitale Systeme mit einem Umsatzplus von 16 Prozent auf 349 Millionen Euro. Auch die Luftverteidigung verzeichnete einen deutlichen Anstieg – hier kletterten die Erlöse um 43 Prozent auf 192 Millionen Euro.
Bei den Ketten- und Radfahrzeugen, einem Kerngeschäft von Rheinmetall, fiel das Wachstum mit plus 3 Prozent auf 985 Millionen Euro moderater aus. Die Sparte Marinesysteme erwirtschaftete allein im März 77 Millionen Euro. Dies folgte auf die Übernahme von Naval Vessels Lürssen, durch die sich der Auftragsbestand der Division auf 5,5 Milliarden Euro erhöhte.
Trotz des starken Quartalsstartes hält Rheinmetall an seiner Jahresprognose fest und erwartet weiterhin einen Umsatz zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro. Für das zweite Quartal rechnet das Unternehmen jedoch mit einem beschleunigten Wachstum, getrieben durch große Aufträge im Marine- und Automobilbereich.
Die Zahlen des ersten Quartals zeigen eine stabile Entwicklung in den zentralen Geschäftsbereichen, wobei digitale Systeme und Luftverteidigung besonders überzeugten. Der rekordhohe Auftragsbestand und anstehende Großprojekte deuten auf eine weitere Expansion in den kommenden Monaten hin.






