Rot-Weiss Essen jagt Torjäger Daferner – doch die Konkurrenz schläft nicht
Sergio KarzRot-Weiss Essen jagt Torjäger Daferner – doch die Konkurrenz schläft nicht
Rot-Weiss Essen formt seinen Kader um – mit mehreren Schlüsselspielern, die den Verein verlassen, und neuen Transferzielen im Blick. Der Klub hat offensiv an Qualität eingebüßt und setzt nun auf Verstärkungen im Sturm sowie im defensiven Mittelfeld. Unter den Kandidaten befindet sich Christoph Daferner, ein erfahrener Torjäger der 2. Bundesliga.
Bereits jetzt hat der Verein den Abgang von Stürmer Jannik Mause hinnehmen müssen, der zum 1. FC Kaiserslautern zurückkehrte – wo ihm jedoch nur begrenzte Einsatzzeiten drohen. Zudem hinterlassen die Wege von Torben Müsel, Kaito Mizuta und Dickson Abiama eine Lücke in der Offensive. Rot-Weiss Essen konzentriert sich daher auf Neuzugänge in diesem Bereich sowie im defensiven Mittelfeld.
Christoph Daferner gilt als Top-Kandidat, nachdem er in der vergangenen Saison sieben Treffer für Dynamo Dresden erzielte. Doch die Essener haben Konkurrenz: Auch MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf buhlen um seine Dienste. Daferner selbst zeigt sich zwar offen für einen Verbleib in Dresden, schließt einen Wechsel aber nicht aus.
Unterdessen bleibt die Zukunft von Jaka-Cuber Potočnik ungewiss. Zwar ist er aktuell nicht in den Planungen des Teams, eine Leihe wird jedoch nicht ausgeschlossen. Bei Marek Janssen hingegen gibt es Zweifel an seiner Arbeitsmoral und Beweglichkeit – seine Position bei Rot-Weiss Essen ist daher fraglich.
Der Verein geht die Schwächen im Kader aktiv an, nachdem wichtige Offensivekräfte gegangen sind. Die Jagd auf Christoph Daferner unterstreicht den Ehrgeiz, die Mannschaft neu aufzubauen. Nun gilt es, sich in der Transferkonkurrenz durchzusetzen und interne Entscheidungen zu treffen, um die Sommertransfers abzuschließen.






