19 March 2026, 12:23

S-Bahn-Strecke Köln–Bergisch Gladbach wird für 85 Millionen Euro modernisiert

Ein blauer und weißer Zug fährt durch eine große Indoor-Station mit einer Plattform auf der rechten Seite und einer Wand im Hintergrund, unter einer Decke mit Stangen und Lampen.

S-Bahn-Strecke Köln–Bergisch Gladbach wird für 85 Millionen Euro modernisiert

Große Modernisierung der S-Bahn-Strecke zwischen Köln und Bergisch Gladbach

Die S-Bahn-Linie zwischen Köln und Bergisch Gladbach steht vor umfassenden Aufwertungen. Die Deutsche Bahn wird die Signaltechnik modernisieren und neue Systeme installieren, um die Zuverlässigkeit der Strecke zu verbessern. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen 2026, doch bereits in diesem Jahr laufen die Vorbereitungen – darunter umfangreiche unterirdische Kabelverlegungen.

Während der Sperrungen steht Pendlerinnen und Pendlern ein temporäres Fahrradleihsystem namens S11-Bike zur Verfügung. Zudem wird zwischen den beiden Städten eine provisorische Radpendlerroute ausgewiesen, um die Reisebeeinträchtigungen abzumildern.

Die Infrastrukturtochter der Deutschen Bahn, DB InfraGO, investiert 85 Millionen Euro in das Projekt. Zu den Aufrüstungen zählen moderne digitale Stellwerkstechnik und zusätzliche Weichen, die Verspätungen reduzieren sollen. Noch in diesem Jahr verlegen Bauteams rund 15 Kilometer Kabelkanäle, graben fast 70 Schächte aus und errichten etwa 20 Gleisquerungen.

Die erste große Vollsperre findet vom 10. April bis 3. Juli 2026 statt. In dieser Zeit ersetzen Busse die S11-Linie. Weitere Sperrungen sind für 2027 geplant, darunter eine dreimonatige Unterbrechung vom 9. Juli bis 15. Oktober sowie eine einwöchige Sperre vom 7. bis 14. Mai. Zudem sind Nachtarbeiten vom 7. August bis 4. September 2026 vorgesehen.

Um betroffene Fahrgäste zu unterstützen, bringen der Rheinisch-Bergische Kreis, Go.Rheinland und die Regionalverkehr Köln GmbH das S11-Bike-Angebot auf den Weg. An den S11-Halten zwischen Köln und Bergisch Gladbach können Pendler Leihfahrräder über die Nextbike-App buchen. Die Räder tragen eine spezielle SEV-Kennzeichnung (Schienenersatzverkehr), um auf alternative Verkehrsmittel hinzuweisen.

Ab dem 10. April 2026 weisen die Städte Bergisch Gladbach und Köln zudem die provisorische Radpendlerroute 2 aus. Die Strecke soll während der Bahnunterbrechungen eine klare Fahrradverbindung bieten. Weitere Informationen zur Radroute gibt es unter www.route2.koeln und www.ourwebsite.de/radpendlerroute, Aktuelles zum S11-Bike-Angebot unter www.rbk-mobil.de/neueste-infos.

Die Modernisierungsarbeiten werden langfristig zu einer besseren Pünktlichkeit und weniger Verspätungen auf der S11 führen. Pendler, die 2026 und 2027 mit Sperrungen konfrontiert sind, können auf Ersatzbusse und das neue Fahrradleihsystem zurückgreifen. Die provisorische Radroute und das Leihangebot sollen die Mobilität während der Bauphase flexibel halten.

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