Solingen bewilligt Notfallhilfe für marode Eishalle – doch Millionenkosten drohen
Sergio KarzSolingen bewilligt Notfallhilfe für marode Eishalle – doch Millionenkosten drohen
Der Finanzausschuss von Solingen hat Notfallmittel in Höhe von 82.234 Euro bewilligt, um dringende Sicherheitsmängel in der städtischen Eishalle zu beheben. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem die lokale Wählergruppe SG zukunft. mehr Transparenz über den Zustand der Anlage und die künftigen Kosten einfordert. Weitere Investitionen – möglicherweise bis zu 4,8 Millionen Euro – könnten für eine vollständige Sanierung noch erforderlich sein.
Die Mittel sollen akute Gefahren in der Halle beseitigen und sicherstellen, dass der Betrieb vorerst aufrechterhalten wird. Die Wählervereinigung SG zukunft. unterstützt zwar die Sofortmaßnahme, äußert jedoch Bedenken hinsichtlich der langfristigen Planung. Ihrer Ansicht nach kämpft der Betreiber, die Solingen Eissport gGmbH, mit den baulichen Mängeln des Gebäudes.
Die Gruppe kritisiert die Stadt, weil diese bisher keine detaillierte statisch-technische Prüfung der Halle vorgenommen habe. Um Klarheit zu schaffen, will SG zukunft. der Verwaltung gezielte Fragen zum Zustand der Eishalle und den finanziellen Erfordernissen vorlegen. Ziel ist es, eine verantwortungsvolle Verwendung von Steuergeldern zu gewährleisten und gleichzeitig eine nachhaltige Strategie für die Anlage zu entwickeln.
Über die initialen 82.234 Euro hinaus könnten deutlich höhere Investitionen nötig werden. Die Vereinigung hinterfragt, ob die aktuellen Mittel Teil eines umfassenden Konzepts sind oder lediglich eine vorübergehende Lösung darstellen.
Die Notfallgelder werden kritische Sicherheitsrisiken beheben, sodass die Eishalle vorerst in Betrieb bleiben kann. Langfristig könnte die Stadt jedoch bis zu 4,8 Millionen Euro für eine Komplettsanierung aufbringen müssen. SG zukunft. drängt weiterhin auf klare Aussagen, wie die Anlage künftig instand gehalten werden soll.






