Solingen revolutioniert die Mittagsbetreuung für Grundschüler ab August 2026
Elsa SteySolingen revolutioniert die Mittagsbetreuung für Grundschüler ab August 2026
Solingen reformiert sein Betreuungssystem für Grundschulen in der Mittagszeit – Änderungen starten am 1. August 2026
Die Stadt Solingen überarbeitet ihr Betreuungsangebot für Grundschulkinder in der Mittagszeit und führt ab dem 1. August 2026 flexible Modelle sowie verlängerte Öffnungszeiten ein. Ziel ist es, berufstätige Eltern besser zu unterstützen. Rund 1.000 Kinder, die derzeit in der Offenen Ganztagsschule (OGS) betreut werden, wechseln in die überarbeiteten UMI-Gruppen (Unterrichtsergänzende Mittagsbetreuung im Primarbereich).
Im Rahmen der Umstrukturierung werden alle bestehenden UMI-Angebote auf eine Betreuung bis 14 Uhr ausgeweitet, inklusive Ferienbetreuung. Ein zentrales Element ist die Einführung von 'UMI Flex' an drei Pilotschulen: Hier können Eltern an zwei Nachmittagen pro Woche eine verlängerte Betreuung bis 15 Uhr wählen. Nach der Testphase wird der Erfolg des Modells evaluiert.
Bürgermeister Daniel Flemm bezeichnete die Reform als 'unverzichtbar für das moderne Familienleben'. Sie biete Eltern mehr Wahlmöglichkeiten und erhöhe die Verfügbarkeit von Betreuungsplätzen. Gleichzeitig reagiert die Stadt damit auf landesweite Vorgaben, wonach für außerschulische Betreuung außerhalb der OGS Elternbeiträge erhoben werden. Die Gebühren staffeln sich einkommensabhängig, wobei ein Teil der Kosten von den Familien getragen wird.
Durch die Verlegung von etwa 1.000 Kindern in die UMI-Gruppen sollen Kapazitäten in der Offenen Ganztagsschule für Familien freigemacht werden, die längere Betreuungszeiten benötigen. Das neue System setzt auf modulare Betreuungsbausteine, die Eltern je nach Bedarf kombinieren können. Mit längeren Öffnungszeiten und mehr Flexibilität will die Reform die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern – und gleichzeitig landesweite Förderrichtlinien erfüllen. Die Auswirkungen der Änderungen werden an den Pilotschulen genau beobachtet.
Political push behind Solingen's childcare reform
The reform follows months of political advocacy by CDU leaders addressing a critical shortage of OGS spaces. Key developments include:
- At least 176 OGS places currently missing in Solingen, with demand expected to rise
- CDU experts like Torsten Küster argued 'Flexible Betreuung ist der Schlüssel' to address capacity gaps
- The party pushed for modular UMI solutions to create 'echte Wahlmöglichkeiten' for working families






