Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen in Wipperkotten
Hans-Werner RöhrichtStreit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen in Wipperkotten
CDU und SPD uneinig über Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten
CDU und SPD streiten darüber, wie das historische Wupper-Wehr in Wipperkotten am besten geschützt werden kann. Beide Parteien sind sich zwar einig, dass der Standort und seine Umgebung bewahrt werden müssen, doch über die konkreten Maßnahmen herrscht Uneinigkeit. Die SPD schlägt schärfere Schritte vor, darunter größere Polizeieinheiten und sogar den Einsatz einer Bereitschaftspolizei.
Die SPD drängt auf entschlossenere Maßnahmen zum Schutz des Wehrs. Ihr Antrag sieht unter anderem verstärkte Polizeipatrouillen und die stationäre Präsenz einer Bereitschaftspolizei in Wipperkotten vor.
Die CDU kritisiert diese Pläne als überzogen. Die Sprecherin Nina Wacker argumentiert, der Antrag sei unverhältnismäßig und zeuge von mangelndem Augenmaß. Die Partei hält eine dauerhafte Stationierung der Bereitschaftspolizei für unrealistisch und lehnt die weiteren Vorschläge als unpraktikabel ab.
Stattdessen setzt die CDU auf einen ausgewogeneren Ansatz. Sie befürwortet bessere Aufklärung der Öffentlichkeit und einen direkten Dialog mit Besuchern, um das Wehr zu schützen. Zudem betont sie die bestehende Zusammenarbeit zwischen Solingen, Leichlingen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis als positive Grundlage. Die CDU wird den SPD-Antrag in seiner aktuellen Form ablehnen, zeigt sich aber offen für einen realistischen Kompromiss.
Obwohl die CDU gegen den SPD-Vorschlag stimmen wird, sucht sie nach einer vermittelnden Lösung. Ziel sind Maßnahmen, die das Wupper-Wehr wirksam schützen, ohne ins Extreme abzurutschen. Beide Seiten bleiben sich einig im gemeinsamen Anliegen, den historischen Ort und seine natürliche Umgebung zu erhalten.






