07 June 2026, 18:18

SXSW London: Einreiseverbot für Cenk Uygur löst Debatte über Meinungsfreiheit aus

Piers Morgan: SXSW London hätte mehr für Cenk Uygur tun können, nachdem er aus dem UK ausgewiesen wurde: 'Ich bin ein bisschen enttäuscht'

SXSW London: Einreiseverbot für Cenk Uygur löst Debatte über Meinungsfreiheit aus

Die zweite Ausgabe des SXSW London läuft derzeit in Shoreditch

Die Veranstalter des SXSW London bestätigten, dass Cenk Uygur und Hasan Piker aufgrund eines Einreiseverbots nicht teilnehmen können. Trotz dieser Absagen betonte das Festival erneut seine Unterstützung für die Meinungsfreiheit – einschließlich der Kritik an eigenen Entscheidungen.

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Piers Morgan, der am Donnerstag bei der Veranstaltung sprach, äußerte sich zu dem Vorfall. Er behauptete, Uygurs Ausschluss stehe im Zusammenhang mit dessen Kritik an der israelischen Regierung. Zudem zeigte sich Morgan enttäuscht darüber, wie das SXSW London mit dem Verbot umgegangen sei.

Während seines Auftritts griff Morgan auch Prinz Harry und Meghan Markle an. Er warf dem Paar Heuchelei vor, da sie einerseits die Privatsphäre von Kindern verteidigten, andererseits aber öffentlich Fotos ihrer Tochter teilten.

Uygur sollte eigentlich sowohl beim SXSW London als auch in Oxford Vorträge halten. Seine Abwesenheit hat eine Debatte über die Redefreiheit und staatliche Einmischung in die öffentliche Diskussion ausgelöst.

Die Entscheidung des britischen Innenministeriums verhindert, dass Uygur und Piker am Festival teilnehmen können. Das SXSW London läuft noch bis zum 6. Juni weiter, wobei die Organisatoren an ihrem Bekenntnis zur freien Meinungsäußerung festhalten. Der Vorfall wirft Fragen nach dem richtigen Gleichgewicht zwischen Sicherheitsmaßnahmen und offener Debatte auf.

Quelle