22 March 2026, 14:22

Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund und einem Kirchturm unter einem klaren blauen Himmel.

Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Mehr als tausend Menschen gingen am Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung in Köln auf die Straße. Die Demonstration war eine von vielen in ganz Deutschland – in über 50 Städten und Regionen fanden ähnliche Veranstaltungen statt. Die Teilnehmenden protestierten gegen Rassismus und Diskriminierung und richteten ihre Botschaft gezielt an rechtsextreme Gruppen wie die AfD.

Der Marsch startete am Sudermannplatz, wo die Demonstrantinnen und Demonstranten bunte Fahnen und Schilder mit Parolen wie "Herz statt Hass" trugen. Von dort zog die Menge entlang des Hohenzollernrings in Richtung Rudolfplatz, wo eine Kundgebung stattfand. Ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly gehörte ebenfalls zur Demonstration.

Die Polizei hatte zunächst mit bis zu 10.000 Teilnehmenden gerechnet, doch blieb die Zahl schließlich bei etwas über 1.000. Trotz der geringeren Beteiligung reiht sich die Veranstaltung in eine bundesweite Protestwelle ein – auch in Städten wie Berlin, Hamburg und München gab es am selben Tag ähnliche Aktionen.

Im Mittelpunkt der Kölner Demonstration stand der Appell zu Solidarität gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien. Veranstalterinnen, Veranstalter und Teilnehmende nutzten den Tag, um auf anhaltende Kämpfe aufmerksam zu machen und Veränderungen einzufordern.

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Die Kundgebung in Köln endete nach der Abschlussveranstaltung am Rudolfplatz friedlich. Die Aktion war Teil einer breiteren Bewegung, da in Dutzenden deutscher Städte vergleichbare Proteste stattfanden. Mit sichtbaren Symbolen und klaren Botschaften setzten die Demonstrantinnen und Demonstranten ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung.

Quelle