Travis Waltons rätselhafte Entführung durch Außerirdische: Was wirklich geschah
Sergio KarzTravis Waltons rätselhafte Entführung durch Außerirdische: Was wirklich geschah
Einer der umstrittensten Fälle einer angeblichen Entführung durch Außerirdische begann in einer kalten Novembernacht des Jahres 1975. Damals verschwand Travis Walton, ein 22-jähriger Holzfäller aus Arizona, spurlos, nachdem er im Wald auf ein seltsames Licht gestoßen war. Sein plötzliches Verschwinden und seine spätere Rückkehr lösten jahrzehntelange Spekulationen und Ermittlungen aus.
Am 5. November 1975 arbeitete Walton mit einem Forstteam im Apache-Sitgreaves-Nationalforst, in der Nähe eines Gebiets namens Turkey Springs. An jenem Abend näherte er sich einem leuchtenden Objekt zwischen den Bäumen. Augenzeugen berichteten, einen Lichtstrahl gesehen zu haben, der ihn vom Boden hob, bevor er gewaltsam zurückgeschleudert wurde. Völlig schockiert flohen seine Kollegen in Panik, kehrten jedoch Minuten später zurück – doch Walton war verschwunden.
Erst fünf Tage später tauchte Walton wieder auf, desorientiert und mit der Behauptung, von außerirdischen Wesen entführt worden zu sein. Er beschrieb sie als klein, haarlos und blass. Trotz intensiver Überprüfungen hielten weder Walton noch seine Kollegen jemals von ihrer Schilderung ab. Kritiker hingegen vermuten, die Geschichte sei erfunden worden, um Verzögerungen bei der Holzfällarbeit zu vertuschen.
Der Vorfall inspirierte später den 1993 erschienenen Film Feuer am Himmel (Fire in the Sky) und brachte Waltons Behauptungen einer breiteren Öffentlichkeit zur Kenntnis. Der 1953 in Arizona geborene Walton hat seither jahrelang seine Erfahrung gegen Skepsis und alternative Theorien verteidigt.
Waltons Fall bleibt eines der hartnäckigsten Rätsel der UFO-Literatur. Seine durchgängig konsistente Aussage, gestützt durch die Bestätigungen seiner Kollegen, hält die Debatte seit fast fünf Jahrzehnten am Leben. Doch ohne eindeutige Beweise spaltet das Geschehen jener Novembernacht nach wie vor Gläubige und Skeptiker gleichermaßen.






