28 April 2026, 08:44

Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien Hunderte von Dollar monatlich kosten können.

Suspendierte Strafe für Vermögensverwalter wegen hochspekulativer Investments - Vermögensverwalter wegen Millionenbetrugs zu Bewährung verurteilt

Ein Vermögensverwalter ist nach dem Betrug von Kunden in Höhe von über zwei Millionen Euro zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Münster verkündete am Freitag sein Urteil, nachdem eine Reihe hochriskanter Investitionen im Jahr 2021 die Gelder der Anleger vernichtet hatte.

Der Verwalter gab zu, Kundengelder verwendet zu haben, um private Verluste aus eigenen Spekulationen auszugleichen. Als die riskanten Wetten scheiterten, waren die Mittel bis 2021 vollständig verloren. Die Anklageschrift listete 39 einzelne Betrugsfälle auf, wobei der Gesamtschaden mehr als zwei Millionen Euro betrug.

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Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten beantragt. Das Gericht verlängerte diese Frist jedoch über den geforderten Zeitraum hinaus. Zwei Monate wurden aufgrund von Verzögerungen im Verfahren bereits von der endgültigen Strafe abgezogen.

Der Angeklagte gestand den Anlegern die Verluste, nachdem diese nicht mehr zu vertuschen waren. Im Mittelpunkt des Falls stand der Missbrauch von Vertrauen sowie die vorsätzliche Verschleierung der finanziellen Risiken.

Mit dem Urteil muss der Vermögensverwalter eine längere Bewährungszeit absolvieren, als ursprünglich beantragt. Die Entscheidung berücksichtigt zudem die Zeit, die bereits im Rahmen des Verfahrens verstrichen ist. Die betrogenen Kunden bleiben indes ohne ihre investierten Gelder.

Quelle