29 March 2026, 18:25

Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale in Hardt nach Geldautomatensprengung

Altes Bankgebäude mit blauer Tafel an der Seite, Fenster auf der rechten Seite und Baum auf der linken Seite; die Tafel enthält Text.

Volksbank Mönchengladbach baut neue Filiale in Hardt nach Geldautomatensprengung

Die Volksbank Mönchengladbach eG plant den Bau eines neuen Bürogebäudes im Stadtteil Hardt. Das Vorhaben folgt auf Jahre steigender Immobilienpreise und den Wandel hin zum Digitalbanking in der Stadt. Die Bank möchte zwar ihre physische Präsenz erhalten, passt sich aber gleichzeitig den veränderten Kundenbedürfnissen an.

Die Entscheidung fällt nach der schweren Beschädigung der bisherigen Volksbank-Filiale in Hardt durch eine Sprengung eines Geldautomaten. Statt den alten Standort zu sanieren, entschied sich die Bank für einen Umzug. Ein kommunales Grundstück am Tomper Weg wurde mit Unterstützung der WFMG und der EWMG verkauft und ebnet so den Weg für das neue Bauprojekt.

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Das Gebäude wird zweistöckig und L-förmig gestaltet. Im Erdgeschoss entstehen auf 475 Quadratmetern die neuen Bankräume, während die obere Etage 300 Quadratmeter vermietbare Fläche bietet. Die Fertigstellung ist für Anfang 2028 geplant.

In den vergangenen fünf Jahren stiegen die Immobilienpreise in Mönchengladbach um 15 bis 20 Prozent – angetrieben durch Bevölkerungswachstum und niedrige Zinsen bis 2023. Höhere Baukosten, wie etwa die 25-prozentige Überschreitung beim Neubau der Sparkassen-Filiale in Eicken 2022, bremsten jedoch neue Projekte aus. In diesem Zeitraum entstanden nur drei Bankfilialen und fünf öffentliche Gebäude, darunter der 2024 fertiggestellte Erweiterungsbau des Rathauses.

Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG, betonte, dass sich die neue Filiale harmonisch in ihre Umgebung einfügen und leicht zugänglich sein werde. Die Bank unterstreicht, dass der Umzug dazu beitrage, die persönliche Kundenbeziehung zu wahren – trotz des wachsenden Digitalbankings.

Die neue Filiale ersetzt den beschädigten Standort in Hardt und sichert die Präsenz der Volksbank in dem Gebiet. Mit der für Anfang 2028 geplanten Fertigstellung spiegelt das Projekt sowohl die Herausforderungen steigender Baukosten wider als auch das Bekenntnis der Bank zu persönlichen Serviceleistungen. Die vermietbaren Flächen im Obergeschoss erhöhen zudem die Flexibilität für die künftige Nutzung des Gebäudes.

Quelle