30 March 2026, 16:28

Watzke bereut Tuchels Entlassung – und will nun BVB-Präsident werden

Ein Fußballtrainer in einer Mütze spricht zu Spielern mit Helmen auf einem Feld mit Bäumen, Pfosten, Lampen, Geländern, einem Torpfosten und einem klaren blauen Himmel.

Watzke bereut Tuchels Entlassung – und will nun BVB-Präsident werden

Borussia Dortmunds Vorstandsvorsitzender Hans-Joachim Watzke hat seine Entscheidung rückblickend bewertet, Thomas Tuchel im Mai 2017 zu entlassen. Die beiden haben sich inzwischen versöhnt – Watzke bezeichnet den ehemaligen Trainer heute sogar als herausragend. Noch in dieser Woche wird Watzke zudem zur Wahl als Vereinspräsident des BVB antreten.

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Tuchels Amtszeit in Dortmund war von Erfolgen geprägt, darunter der zweite Platz in der Bundesliga 2015/16 und der DFB-Pokal-Sieg in der folgenden Saison. Doch die Spannungen nahmen zu, nachdem der Anschlag auf den Mannschaftsbus 2017 das Team erschütterte. Das Champions-League-Viertelfinale gegen AS Monaco fand nur einen Tag später statt – eine Entscheidung, die Watzke im Nachhinein als möglichen Faktor für Tuchels Entlassung einräumt.

Watzke, der den BVB seit zwei Jahrzehnten als CEO führt, gibt heute zu, dass er Tuchel vielleicht nicht entlassen hätte, wenn er die Chance auf einen Neuanfang gehabt hätte. Trotz der damaligen Konflikte haben beide eine Linie gezogen und pflegen mittlerweile ein gutes Verhältnis.

Watzkes anstehende Kandidatur als Vereinspräsident markiert ein weiteres Kapitel seiner langen Ära beim BVB. Die Versöhnung mit Tuchel schließt eine schwierige Phase ab, auch wenn die sportlichen Leistungen des Clubs in den Jahren nach Tuchels Abgang eine eigene Geschichte bleiben. Ein direkter Zusammenhang zwischen der Entlassung und den späteren Ergebnissen wurde nie hergestellt.

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