Wie Hitlers Westwall-Besuche 1938 die Eifel für immer veränderten
Öffentlicher Vortrag: Hitlers Inspektionsreisen entlang des Westwalls
Am Dienstag, dem 18. November 2025, findet in der Volkshochschule Rur-Eifel (VHS Rur-Eifel) ein öffentlicher Vortrag zum Thema Hitlers Inspektionsreisen entlang des Westwalls statt. Die Veranstaltung beleuchtet die historischen Auswirkungen der Besuche von 1938 und 1939 auf die lokale Bevölkerung und die Infrastruktur der Region. Der Eintritt beträgt 6 Euro pro Person.
Der Vortrag dauert von 19:00 bis 20:30 Uhr im Gebäude der VHS Rur-Eifel in der Violengasse 2. Die Teilnehmer erfahren, wie Hitlers Inspektionen des Westwalls – später als Siegfried-Linie bekannt – den Ausbau der Verteidigungsanlagen in der Eifel beschleunigten. In dieser Zeit wurden Straßen, Bunker, Tunnel und Eisenbahnverbindungen massiv erweitert.
Diese kriegsbedingten Projekte hinterließen langfristige Spuren: Nach 1945 trugen die verbesserten Verkehrswege zur wirtschaftlichen Erholung bei und förderten später den Tourismus. Dennoch blieb die Region wirtschaftlich weitgehend agrarisch geprägt, mit nur geringem industriellen Wachstum.
Interessierte können sich online unter *www.vhs-rur-eifel.de* anmelden.
Der Vortrag bietet eine detaillierte Analyse eines prägenden Moments der Eifel im 20. Jahrhundert – von der unmittelbaren militärischen Aufrüstung bis hin zu den langfristigen Veränderungen der regionalen Infrastruktur. Der Eintritt kostet 6 Euro, eine Vorabanmeldung ist über die Website der VHS möglich.






