A40 in Essen: Tempo 80 statt 60 – aber nur zu bestimmten Zeiten
Hans-Werner RöhrichtA40 in Essen: Tempo 80 statt 60 – aber nur zu bestimmten Zeiten
Tempobegrenzung auf der A40 in Essen von 60 auf 80 km/h erhöht
Auf einem zentralen Abschnitt der Autobahn A40 in Essen wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 auf 80 km/h angehoben. Die Änderung tritt am 11. Februar 2026 in Kraft und basiert auf aktualisierten Berechnungen zur Luftschadstoffbelastung, die bestätigen, dass die Werte weiterhin die geltenden Grenzwerte einhalten. Die Maßnahme ist Teil des laufenden Luftreinhalteplans der Stadt, mit dem Fahrzeugemissionen und Stickstoffdioxidbelastung reduziert werden sollen.
Die neue Geschwindigkeitsbegrenzung gilt für den Abschnitt der A40 in Richtung Dortmund, in der Nähe der Ausfahrt Essen-Zentrum Ost. An Werktagen (ohne Feiertage) ist die Beschränkung auf 80 km/h zwischen 6:00 und 22:00 Uhr aktiv. Samstags gilt sie von 8:00 bis 20:00 Uhr, sonn- und feiertags von 10:00 bis 18:00 Uhr.
Außerhalb dieser Zeiten steigt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit wieder auf 100 km/h. Um die Einhaltung zu überwachen, wurde im Februar 2025 in der Nähe der Ausfahrt eine Geschwindigkeitskontrollanlage installiert. Die angepasste Regelung soll vorerst bis mindestens 31. Dezember 2028 gelten.
Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit Essens umfassenden Bemühungen, die Luftqualität entlang der Kruppstraße im Stadtteil Holsterhausen zu verbessern. Trotz der Tempanerhöhung bestätigen die Behörden, dass die Schadstoffwerte weiterhin im gesetzlich zulässigen Rahmen liegen. Aktualisierte Modellrechnungen zeigen, dass selbst bei höheren Geschwindigkeiten die Stickstoffdioxidkonzentrationen unter den geforderten Grenzwerten bleiben.
Die Anpassung der Tempolimits spiegelt den Spagat der Stadt zwischen Verkehrsfluss und Luftreinhaltung wider. Mit den neuen Regelungen wird die Schadstoffbelastung entlang der A40 weiterhin überwacht. Die Maßnahme bleibt bis zu ihrem geplanten Auslaufen Ende 2028 auf dem Prüfstand.






