Arnsbergs neues "Auf der Alm"-Bad setzt Maßstäbe für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit
Gernot GertzArnsbergs neues "Auf der Alm"-Bad setzt Maßstäbe für Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit
Arnsbergs neues „Auf der Alm“-Schul- und Vereinsbad ist nach elfmonatiger Bauzeit offiziell eröffnet
Die moderne 8,5-Millionen-Euro-Anlage ersetzt das veraltete Lehrschwimmbecken in der Sauerstraße und bietet Schwimmern aller Altersgruppen zeitgemäße Ausstattung. Mit Fokus auf Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit stellt das Bad einen bedeutenden Fortschritt für die Sportinfrastruktur der Stadt dar.
Verantwortlich für das Projekt war die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH (NASS), eine städtische Freizeittochter. Die Bauarbeiten begannen Ende 2022 mit dem Ziel, einen vielseitigen Raum für Schulen, Vereine und den Wettkampfsport zu schaffen. Das neue Becken verfügt über eine 25-Meter-Bahn, barrierefreie Zugänge und einen höhenverstellbaren Beckenboden, der sich verschiedenen Nutzungen anpassen lässt.
Energieeffizienz als zentrales Gestaltungsprinzip Die Anlage ist das erste Hallenbad Deutschlands, das eine Wärmepumpe mit PVT-Hybridkollektoren kombiniert – eine Innovation, die den Energieverbrauch deutlich senkt. Damit unterstützt das Bad die Klimaschutzziele Arnsbergs und hält gleichzeitig die Betriebskosten im Rahmen.
Barrierefreiheit für alle Nutzer:innen Ein Beckenlift, behindertengerechte Sanitäranlagen und inklusive Umkleidebereiche sorgen dafür, dass das Bad für alle zugänglich ist. Der Betrieb folgt einem festen Stundenplan, der Zeitslots für örtliche Schulen und Sportvereine reserviert, um die Gemeinschaftsnutzung zu maximieren.
Start des Schwimmbetriebs am 3. November Ab dem 3. November beginnen der Trainings-, Unterrichts- und Wettkampfbetrieb. Bereits jetzt sind zahlreiche Kurse und Veranstaltungen geplant.
Das neue „Auf der Alm“-Bad bietet Arnsbergs Schwimmer:innen einen modernen, energieeffizienten Raum. Durch sein barrierearmes Design und fortschrittliche Technik sichert es die langfristige Nutzung für Schulen, Vereine und die allgemeine Öffentlichkeit. Die Eröffnung beendet eine jahrzehntelange Abhängigkeit vom alten Sauerstraße-Becken und schafft bessere Bedingungen für kommende Generationen.






