02 April 2026, 14:19

Assan Ouédraogo schreibt mit Rekordtor für die Nationalmannschaft Geschichte

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld, einige hocken, mit einem Ball und einem Torpfosten, und einem Hintergrund voller Bäume, Gebäude und Fahrzeuge.

Wer ist der neueste DFB-Debütant? - Assan Ouédraogo schreibt mit Rekordtor für die Nationalmannschaft Geschichte

Assan Ouédraogo hat Geschichte geschrieben: Mit 19 Jahren ist er der jüngste Debütant-Torschütze der deutschen Nationalmannschaft seit fast 70 Jahren. Der Mittelfeldspieler traf bereits nach 102 Sekunden bei seinem ersten Länderspieleinsatz und besiegelte damit den 6:0-Sieg gegen die Slowakei. Sein Aufstieg von der Jugendabteilung des FC Schalke 04 bis in die Nationalelf war geprägt von Rekordmomenten und Rückschlägen.

Geboren am 9. Mai 2006 in Mülheim an der Ruhr, begann Ouédraogo seine Fußballkarriere bei TuS Union Mülheim, bevor er 2014 in die Jugendakademie von Schalke 04 wechselte. Sein Profidebüt gab er 2023 – mit nur 17 Jahren wurde er nicht nur der jüngste Spieler, sondern auch der jüngste Torschütze in der Vereinsgeschichte. In jener Saison erzielte er in 22 Zweitligapartien zwei Tore und bereitete zwei weitere vor, doch am Ende stand der Abstieg Schalkes.

Ein 10-Millionen-Euro-Wechsel zu RB Leipzig im Sommer 2024 schien ein Karrieresprung zu sein, doch sein Fortschritt stockte. Eine schwere Knieverletzung im Oktober 2024 warf ihn fast die gesamte Saison 2024/25 zurück. Dennoch fand er in der Spielzeit 2025/26 zu alter Stärke zurück und erzielte bei seinem ersten Bundesliga-Startelfeinsatz gegen den 1. FC Köln – den ehemaligen Verein seines Vaters – sein erstes Tor in der höchsten Spielklasse.

Sein Durchbruch in der Nationalmannschaft gelang Ouédraogo unter Julian Nagelsmann, der ihn als 21. Debütanten in seiner Amtszeit aufstellte. Mit seinem schnellen Tor gegen die Slowakei wurde er im Alter von 19 Jahren und 192 Tagen zum jüngsten deutschen Torschützen bei seinem ersten Länderspiel seit Klaus Stürmer im Jahr 1954. Bereits zuvor hatte er mit den deutschen Jugendteams Erfolge gefeiert, darunter der Gewinn der U17-Europameisterschaft und der U17-Weltmeisterschaft.

Ouédraogos Karriere war bisher von extremen Höhen und harter Bewährungsproben geprägt. Von Rekordleistungen bei Schalke über Verletzungspech in Leipzig – seine Widerstandsfähigkeit hielt ihn stets im Rennen. Nun, als Nationalspieler, knüpft er an das Erbe seines Vaters an, der selbst in der Bundesliga aktiv war, und festigt gleichzeitig seinen eigenen wachsenden Ruf.

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