RWTH Aachen revolutioniert E-Auto-Batterien mit bahnbrechendem Forschungsprojekt
Hans-Werner RöhrichtRWTH Aachen revolutioniert E-Auto-Batterien mit bahnbrechendem Forschungsprojekt
Großes Forschungsprojekt der RWTH Aachen macht Fortschritte bei E-Auto-Batterien
Ein bedeutendes Forschungsvorhaben der RWTH Aachen hat wichtige Schritte zur Verbesserung von Batterien für Elektrofahrzeuge unternommen. Die Initiative "PEAk-Bat", gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, konzentrierte sich darauf, Produktionskosten und -zeiten zu senken und gleichzeitig die Leistung zu steigern. Sieben führende Industriepartner, darunter BMW, Daimler und Ford, arbeiteten drei Jahre lang in dem Projekt zusammen.
Im Mittelpunkt stand ein "Module-to-Chassis"-Design, das die volumetrische Energiedichte um über 10 Prozent und die gravimetrische Energiedichte um mehr als 15 Prozent erhöhte. Die Forscher setzten zudem künstliche Intelligenz in frühen Validierungsphasen ein, um kritische Fehler zu reduzieren und die Prototypenkosten zu senken. Es wurden Simulationsmodelle entwickelt und durch umfangreiche Tests bestätigt.
Zehn Fahrzeugkarosserien mit integrierten strukturellen Batteriesystemen wurden gebaut und evaluiert. Das Team veröffentlichte eine detaillierte Methodik zur Analyse von Änderungen in Batteriesystemen und zur Bewertung des Testbedarfs. BMW und Daimler spielten eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung dieser strukturellen Batterielösungen.
Der Lehrstuhl für "Production Engineering of E-Mobility Components" (PEM) leitete die Arbeiten und erstellte Richtlinien zur Batteriesicherheit. Die Ergebnisse sollen die Markteinführung beschleunigen, indem sie die Herstellungskosten und -komplexität verringern.
Das PEAk-Bat-Projekt lieferte praxisnahe Fortschritte in der Batterietechnologie und Produktionseffizienz. Die Ergebnisse bieten Automobilherstellern erprobte Methoden, um strukturelle Batterien in Fahrzeugdesigns zu integrieren. Die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie ebnet nun den Weg für eine kostengünstigere Produktion von Elektrofahrzeugen.






