BASF revolutioniert Kunststoffschutz mit neuem UV-Stabilisator Tinuvin NOR 600
Hans-Werner RöhrichtBASF revolutioniert Kunststoffschutz mit neuem UV-Stabilisator Tinuvin NOR 600
BASF bringt neuen Lichtstabilisator für Kunststoffe auf den Markt: Tinuvin NOR 600
Der Chemiekonzern BASF hat diese Woche auf der Kunststoffmesse K 2025 in Düsseldorf einen neuen Lichtstabilisator für Kunststoffe vorgestellt: Tinuvin NOR 600. Das Produkt soll die Haltbarkeit von Materialien verbessern und sie vor UV-Schäden schützen.
Der Zusatzstoff gehört zur NOR-HALS-Familie (nicht-basische sterisch gehinderte Amine), die schädliche UV-Strahlung abfängt. Dadurch widerstehen Kunststoffe besser Witterungseinflüssen, was ihre Lebensdauer verlängert. Wie Jörg Bentlage, bei BASF verantwortlich für Kunststoffadditive, erklärt, setzt das Produkt neue Maßstäbe in der Lichtstabilisierung.
Tinuvin NOR 600 ist Teil der Valera-Plattform von BASF, die darauf abzielt, Kunststoffe effizienter und nachhaltiger zu machen. Im Fokus stehen die Reduzierung von Abfällen, die Verbesserung der Recyclingfähigkeit und die Verlängerung der Produktlebensdauer. Der Stabilisator selbst liegt in staubfreier Granulatform vor, was die Handhabung und Verarbeitung erleichtert.
Die Kunststoffbranche steht derzeit vor Herausforderungen wie steigenden Kosten und wachsendem Druck, das Recycling zu optimieren. Mit der neuen Lösung reagiert BASF auf diese Probleme, indem sie die Materialperformance steigert und gleichzeitig die Produktion vereinfacht.
Die Markteinführung von Tinuvin NOR 600 bietet Herstellern eine Möglichkeit, die Widerstandsfähigkeit von Kunststoffen gegen Sonnenlicht und Witterung zu stärken. Die staubfreie Form senkt zudem die Verarbeitungskosten. BASFs Investition in diese Technologie steht im Einklang mit den allgemeinen Bestrebungen, die Kunststoffproduktion effizienter und nachhaltiger zu gestalten.






