Bundeswehr testet Kommunikationssysteme bei Großübung in Mönchengladbach
Sergio KarzBundeswehr testet Kommunikationssysteme bei Großübung in Mönchengladbach
Einwöchige Bundeswehr-Übung startet diesen Freitag in Mönchengladbach
Ab diesem Freitag findet in Mönchengladbach eine einwöchige Übung der Bundeswehr statt. Das Manöver wird auf dem Gelände des ehemaligen Hauptquartiers Allied Joint Force Command Brunssum (JHQ) Rheindahlen durchgeführt, einer weitläufigen Anlage, die einst von britischen Streitkräften und der NATO genutzt wurde. Anwohner müssen mit lauten Geräuschen rechnen, doch die Behörden versichern, dass keine scharfe Munition eingesetzt wird.
An der Übung beteiligen sich rund 80 Soldaten, 25 Militärfahrzeuge und acht Drohnen. Hauptziel ist die Erprobung von Kommunikationssystemen und Abläufen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen. Das ehemalige JHQ Rheindahlen umfasst eine Fläche von etwa 660 Fußballfeldern und bietet damit ausreichend Platz für groß angelegte Manöver.
Die verlassene Anlage diente in der Vergangenheit bereits als Übungsgelände für verschiedene Einheiten. Spezialeinsatzkräfte der Polizei und Katastrophenschutzteams – darunter das Technische Hilfswerk (THW) – nutzten das Gelände für Trainingszwecke. Erst im August 2025 fand dort eine landesweite THW-Übung statt.
Die Behörden betonen, dass die zu erwartenden lauten Knallgeräusche keine Gefahr darstellen. Es werden ausschließlich Platzpatronen verschossen, um die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten.
Die Bundeswehr-Übung läuft eine Woche lang und beginnt am Freitag, dem 13. März 2026. Damit setzt sie die Tradition des Geländes als Trainingsstätte für Militär und Rettungskräfte fort. Im Mittelpunkt steht die Optimierung der operationellen Kommunikation in Verteidigungsszenarien.