19 April 2026, 16:19

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups und Rheinmetall

Deutsches Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das Soldaten in Helmen mit Waffen zeigt, mit dem Text "Wiener Kommmerzial Bank" unten.

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups und Rheinmetall

Deutschland vergibt einen Großauftrag für Kamikaze-Drohnen an die Rüstungs-Start-ups Helsing und Stark sowie an den etablierten Hersteller Rheinmetall. Das Volumen des Deals beläuft sich für jedes Unternehmen auf knapp 300 Millionen Euro und umfasst die Lieferung von bis zu 12.000 Drohnen an eine neue deutsche Brigade in Litauen. Mit diesem Schritt soll die östliche NATO-Verteidigung gegen mögliche Bedrohungen aus Russland gestärkt werden.

Der Auftrag stellt den bisher größten Erfolg für Helsing und Stark dar. Helsing, das wertvollste europäische Rüstungs-Start-up mit einer Bewertung von 12 Milliarden Euro, wird seine HX-2-Drohne bereitstellen. Stark, erst vor 15 Monaten gegründet und unterstützt von Investoren wie Peter Thiel und Sequoia Capital, liefert die Virtus-Drohne. Der für Panzer und Artillerie bekannte Konzern Rheinmetall steuert seine FV-014 Raider bei.

Die Drohnen sollen eine neu aufgestellte deutsche Brigade in Litauen ausrüsten. Diese Stationierung festigt die NATO-Präsenz an der östlichen Grenze direkt gegenüber russischen Truppen. Zudem soll die Vereinbarung Innovation und Wettbewerb in der Rüstungsindustrie fördern.

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Im Rahmen des Vertrags erhält jedes Unternehmen fast 300 Millionen Euro. Die Drohnen werden Deutschlands Fähigkeiten zur schnellen Reaktion in der Region deutlich verbessern. Der Deal unterstreicht Berlins Engagement für die Modernisierung der Bundeswehr und die Unterstützung aufstrebender Technologieunternehmen im Verteidigungssektor.

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