Massenschlägerei nach U17-Spiel in Gelsenkirchen eskaliert mit Polizeieinsatz
Sergio KarzMassenschlägerei nach U17-Spiel in Gelsenkirchen eskaliert mit Polizeieinsatz
Ein Jugendfußballspiel in Gelsenkirchen endete im Chaos, nachdem es nach dem Abpfiff zu einer Massenschlägerei gekommen war. An den Auseinandersetzungen waren Spieler zweier U17-Mannschaften sowie Zuschauer beteiligt, was zu einem Polizeieinsatz und leichten Verletzungen führte.
Der Vorfall ereignete sich in der Straße Auf der Reihe, wo zwei U17-Teams aufeinandertrafen. Bereits während des Spiels hatte sich die Stimmung zugespitzt, nachdem es Berichten zufolge Provokationen seitens einiger Zuschauer gegeben hatte. Nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters brach dann ein Handgemenge auf dem Platz aus.
Als die Beamten gegen 20:40 Uhr eintrafen, befanden sich nur noch Spieler der Auswärtsmannschaft am Ort des Geschehens. Ein 15-Jähriger aus Gelsenkirchen wurde wegen leichter Verletzungen behandelt, musste aber nicht ins Krankenhaus. Zwei weitere Personen – ein 16-Jähriger und die Mutter eines Spielers – waren ebenfalls ins Visier geraten, blieben jedoch unverletzt.
Die Polizei nahm Zeugenaussagen auf und leitete Ermittlungen wegen möglicher Körperverletzungsdelikte ein.
Das Spiel endete ohne Festnahmen, doch die Behörden prüfen weiterhin den genauen Hergang. Der 15-Jährige erhielt vor Ort medizinische Versorgung, bevor er entlassen wurde. Die Ermittler werten nun die Schilderungen der Zeugen aus, um über das weitere Vorgehen zu entscheiden.






