07 May 2026, 06:17

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und 40 Sorten

Eine Reihe saftiger grüner Erdbeerpflanzen, die in einem Gewächshaus mit einer Wand im Hintergrund und verstreuten bunten Gegenständen wachsen.

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und 40 Sorten

Die Erdbeersaison 2026 hat in Nordrhein-Westfalen (NRW) offiziell begonnen und läutet damit den Start der diesjährigen Obsternte ein. Landwirte aus der Region kamen zusammen, um den Auftakt zu feiern und die Bedeutung NRWs als einen der größten Erdbeerproduzenten Deutschlands zu unterstreichen. Weltweit gibt es über 1.000 Erdbeersorten – allein in NRW werden 40 verschiedene Arten angebaut.

Die Eröffnungsfeier fand auf dem Hof der Familie Fruhen in Tönisvorst statt, wo auf 12 Hektar Erdbeeren kultiviert werden. Anwesend waren die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms sowie Bürgermeister Kevin Schagen. Die Ministerin betonte den wirtschaftlichen Wert des heimischen Erdbeeranbaus für Nordrhein-Westfalen.

Durch den Einsatz von Folientunneln haben die Landwirte in der Region die Erntesaison auf mehr als die Hälfte des Jahres ausgedehnt. Mit dieser Methode lässt sich die Ernte um zwei bis vier Wochen vorverlegen. Zusammen mit anderen natürlichen Anbautechniken können die Bauern so über längere Zeiträume die Nachfrage decken.

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Die 324 Erdbeerbetriebe in NRW – meist familiengeführte Höfe – ernteten im vergangenen Jahr rund 16.900 Tonnen im Freilandanbau. Weitere 13.800 Tonnen wurden unter Schutzabdeckungen gezüchtet. Deutschlandweit werden jährlich etwa 128.000 Tonnen Erdbeeren geerntet, wobei 24 Prozent aus Nordrhein-Westfalen stammen.

Die verlängerte Saison und die hohen Erträge bestätigen die zentrale Rolle NRWs auf dem deutschen Erdbeermarkt. Die heimischen Betriebe setzen weiterhin auf traditionelle und natürliche Anbaumethoden. Für die diesjährige Ernte wird erwartet, dass die Region ihren starken Beitrag zur nationalen Produktion aufrechterhält.

Quelle