23 March 2026, 16:18

Erstes gemeinsames Iftar in Wesel schafft Brücken im Ramadan

Gruppe von Menschen mit Tellern mit Essen, einer Schüssel und Löffel auf der rechten Seite, mit Text oben lesend "Uwxyz - Alle hatten eine große Scheibe und gingen ins Bett."

Erstes gemeinsames Iftar in Wesel schafft Brücken im Ramadan

Erstes gemeinschaftliches Iftar in Wesel stärkt Zusammenhalt während des Ramadan

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Wesel fand kürzlich das erste gemeinsame Iftar der Stadt statt, um Menschen während des Fastenmonats Ramadan zusammenzubringen. Die Veranstaltung sollte den interreligiösen Dialog und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt fördern. Rund 100 Gäste unterschiedlicher Herkunft nahmen an dem Treffen teil.

Organisiert wurde das Iftar von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel. Vertreter lokaler Gemeinden sprachen über Besinnung, Achtsamkeit und Teilung – zentrale Themen des Ramadan. Das Fasten während dieses heiligen Monats zählt zu den fünf Säulen des Islam und besitzt für Muslime eine tiefe religiöse Bedeutung.

Bei Sonnenuntergang leitete Julian Agushi von Horizont e.V. den Gebetsruf ein. Anschließend brachen die Gäste gemeinsam ihr Fasten und genossen ein vielfältiges Buffet. Bürgermeister Rainer Benien betonte, wie solche Veranstaltungen Einheit und Verständigung in Wesel stärken. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, beschrieb die Stimmung des Abends als ein "gemeinsames Brotbrechen".

Besonderer Dank galt allen beteiligten Gemeinschaften und der Integrationsbeauftragten der Stadt, die das Event möglich gemacht hatten.

Das Iftar vereinte Menschen aus lokalen Vereinen, religiösen Gruppen und dem politischen Bereich. Ähnliche interreligiöse Begegnungen gab es bereits in Städten wie Herford, Berlin und Dresden. Die Veranstaltung in Wesel unterstrich das Engagement der Stadt, den Dialog und den Zusammenhalt unter ihren Bürgerinnen und Bürgern zu fördern.

Quelle