16 April 2026, 18:22

Essen führt 2027 den Doppelhaushalt ein – weniger Bürokratie, mehr Transparenz

Plakat Ankündigung von 9 Milliarden US-Dollar an Schuldenentlastung für 125.000 Schuldner unter der Biden-Harris-Verwaltung mit Logo unten.

Essen führt 2027 den Doppelhaushalt ein – weniger Bürokratie, mehr Transparenz

Essen stellt auf zweijährigen Haushaltsplan für 2027 und 2028 um

Die Stadt Essen führt ab 2027 ein zweijähriges Haushaltssystem ein, um Kosten zu senken, die Planung zu verbessern und den Verwaltungsaufwand zu verringern. Der Schritt erfolgt im Rahmen des Schuldenbefreiungsprogramms von Nordrhein-Westfalen, für das Essen Liquiditätskredite in Höhe von rund 610,7 Millionen Euro aufnimmt.

Der neue Doppelhaushalt wird dem Essener Rat am 16. September 2026 vorgelegt. Die endgültige Beschlussfassung ist für den 18. November 2026 vorgesehen. Künftig müssen alle Ausgaben über 5.000 Euro vorab über das Visaverfahren der Stadtkasse genehmigt werden.

Durch die Umstellung soll mehr Transparenz entstehen, unter anderem durch strengere Berichtsregeln für die kommunalen Finanzen. Gleichzeitig verringert sich der bürokratische Aufwand für Mitarbeiter der Stadtverwaltung und politische Berater. Um die Ausgaben zu kontrollieren, wird Essen freiwillige Leistungen überprüfen und nicht dringende Verwaltungsausgaben verschieben.

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Für bestimmte Dienstleistungen gibt es eine Ausnahmeliste, deren Betriebshaushalte um 20 Prozent gekürzt werden. Durch das Schuldenprogramm rechnet die Stadt bis 2026 mit Einsparungen von etwa 11,7 Millionen Euro bei den Zinszahlungen. Der Zweijahresansatz ermöglicht zudem eine klarere Finanzplanung für kreditfinanzierte Projekte im zweiten Jahr.

Essens Wechsel zum Doppelhaushalt steht im Zusammenhang mit der Teilnahme am Landesprogramm zur Schuldenentlastung. Die Reform führt zu strengeren finanziellen Kontrollen, während sie gleichzeitig die administrative Belastung verringert. Die Stadt erwartet dadurch geringere Zinskosten und eine besser planbare Investitionspolitik.

Quelle