17 April 2026, 06:24

Essen setzt auf LED: Über 1.300 Laternen sparen Energie und schützen Insekten

Eine mit Lichtern und Festdekoration geschmückte Straßenlaterne steht nachts in einer Stadt, im Hintergrund ist ein Gebäude zu sehen.

Essen setzt auf LED: Über 1.300 Laternen sparen Energie und schützen Insekten

Essen rüstet über tausend Straßenlaternen auf energiesparende LED-Technik um

In einer Zusammenarbeit mit der Westenergie AG hat die Stadt Essen mehr als tausend Straßenleuchten auf moderne LED-Technik umgestellt. Das Projekt soll den Energieverbrauch senken und die Lichtverschmutzung verringern. Offizielle Stellen betonen sowohl die ökologischen als auch die finanziellen Vorteile der Umrüstung.

Wie das städtische Portal mitteilte, wurden gemeinsam mit der Westenergie AG insgesamt 1.394 Laternen mit LED-Modulen ausgestattet. Die neuen Leuchten nutzen eine Nachrüsttechnologie, die dafür sorgt, dass die Straßen weiterhin gleich hell beleuchtet werden. Die Maßnahme folgt einem ähnlichen Projekt an der Dionysius-Schule in Borbeck, wo im vergangenen Jahr bereits 380 LED-Lampen installiert wurden.

Die speziellen LED-Linsen bündeln das Licht präziser und reduzieren so die Streuung in angrenzende Bereiche. Durch eine wärmere Farbtemperatur sind die neuen Leuchten zudem insektenfreundlicher. Oberbürgermeister Thomas Kufen hob hervor, dass die Umstellung den jährlichen Energieverbrauch um 63 Prozent senken werde – das entspricht einer Einsparung von etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Gerd Mittich, Regionalleiter der Westenergie AG, lobte die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung des Projekts. Nach Abschluss der Arbeiten werden voraussichtlich rund 64 Prozent aller Straßenlaternen in Essen mit LED-Technik betrieben.

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Die Umstellung auf LED bringt langfristige Energieeinsparungen und reduziert die Lichtverschmutzung in der gesamten Stadt. Im Rahmen der Partnerschaft mit der Westenergie AG wurden bereits wichtige Standorte wie Schulen und Hauptverkehrsstraßen modernisiert. Weitere Umrüstungen sind im Rahmen des laufenden Programms geplant.

Quelle