Essen startet KI-Pilotprojekt COMO für intelligente Ampeln an der Ruhrallee
Sergio KarzEssen startet KI-Pilotprojekt COMO für intelligente Ampeln an der Ruhrallee
Essen testet neues KI-gesteuertes Verkehrssystem namens COMO an der Ruhrallee
Ab dem 19. Januar 2026 wird Essen an einer wichtigen Kreuzung in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH ein sechswöchiges Pilotprojekt für das KI-basierte Verkehrssystem COMO durchführen. Das System soll den Verkehrsfluss optimieren, Wartezeiten verkürzen und Umweltauswirkungen in Echtzeit überwachen.
Die Testphase findet am Knotenpunkt von Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße statt. Während des Versuchs wird COMO intelligente Ampeln mit KI-gesteuerter Regelung einsetzen, die sich dynamisch an die aktuelle Verkehrslage anpassen. Kamerasysteme erfassen Fahrzeugbewegungen, während LED-Matrixanzeigen Autofahrer:innen mit aktuellen Verkehrsinformationen versorgen.
Zusätzlich messen Umweltsensoren während des gesamten Tests die Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte. Die Ruhrallee wurde als Pilotstrecke ausgewählt, da sie häufig unter Staus leidet – verursacht durch Verspätungen im Öffentlichen Verkehr, Baustellen und schwankende Verkehrsaufkommen. Vorübergehende Beeinträchtigungen sind möglich, während Techniker:innen die Software und Einstellungen des Systems feinjustieren.
Nach Abschluss der Testphase geht COMO am 1. März 2026 in den Regelbetrieb über. Das System ist darauf ausgelegt, flexibel auf Verkehrsmuster zu reagieren, um flüssigere Fahrten und geringere Emissionen zu ermöglichen.
Der Versuch markiert Essens ersten Schritt hin zu einer KI-gestützten Verkehrssteuerung. Bei Erfolg könnte COMO auf weitere Bereiche ausgeweitet werden und sowohl den Verkehr als auch die Umweltqualität in Echtzeit optimieren. Die Stadt wird die Leistung des Systems evaluieren, bevor über eine flächendeckende Einführung entschieden wird.






