06 May 2026, 18:19

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf um Parteispitze

Cartoon-Illustration eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid, mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, begleitet von Text unten mit der Aufschrift "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde".

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf um Parteispitze

Der Wettlauf um den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Deutschland nimmt an Fahrt auf. Henning Höne, der aktuelle Landesvorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, hat seine Kandidatur für den Bundesvorsitz bekannt gegeben. Bei der Parteitagswahl Ende Mai wird er gegen Wolfgang Kubicki antreten.

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Höne hat bereits sein Team für den Fall eines Wahlsiegs skizziert. Als Generalsekretärin schlägt er Alena Trauschel vor, eine 27-jährige Politikerin aus Baden-Württemberg. Trauschel schrieb 2021 Geschichte, als sie mit ihrer Wahl in den Landtag zur jüngsten Abgeordneten des Parlaments wurde. Sie setzt sich für eine reformorientierte Partei ein, die in allen Regionen Deutschlands Anklang findet.

In Hönes geplanter Parteiführung wären zudem Svenja Hahn, eine Hamburger Europaabgeordnete, sowie die bayerische Liberale Susanne Seehofer vertreten. Sein Konkurrent Wolfgang Kubicki verfolgt einen anderen Ansatz: Sollte er gewinnen, plant er, Martin Hagen zum Generalsekretär der FDP zu ernennen.

Die Entscheidung über die Parteispitze fällt auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai. Der Gewählte wird mit seinem Team die künftige Ausrichtung der Partei prägen. Hönes Personalvorschläge deuten auf eine stärkere Einbindung junger Kräfte und eine breitere regionale Repräsentation innerhalb der FDP hin.

Quelle