Fürth plant Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen – eine Hommage an die Comödie
Hans-Werner RöhrichtFürth plant Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen – eine Hommage an die Comödie
Ein neuer Vorschlag in Fürth sieht vor, das klassische Ampelmännchen an der Comödiplatz-Kreuzung durch Figuren von Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Die Idee stammt von der CSU und findet Unterstützung bei Volker Heißmann, dem Mitbegründer der beliebten fränkischen Kultfiguren. Mit der Änderung soll das Comödie-Theater gewürdigt und der Charme des Viertels gestärkt werden.
Volker Heißmann, der die Figuren Waltraud und Mariechen gemeinsam mit Martin Rassau entwickelt hat, steht hinter dem Plan. Er schlägt vor, eine grüne Mariechen- und eine rote Waltraud-Figur einzusetzen, um die Bewegungsphasen anzuzeigen – stets mit dem Humor, für den die beiden bekannt sind. Heißmann ist überzeugt, dass das Design perfekt zu Fürth passe und sowohl Einheimische als auch Besucher begeistern werde.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Vorschlag im Herbst prüfen. Zentrale Themen der Beratungen werden rechtliche und haftungsrelevante Fragen sein. Bei einer Zustimmung könnte die endgültige Entscheidung noch in diesem Jahr fallen.
Andere deutsche Städte haben bereits mit kreativen Ampelfiguren positive Erfahrungen gemacht. Fürths Initiative knüpft an diesen Trend an und hofft, dem Comödiplatz damit eine unverwechselbare Note zu verleihen. Ziel des Vorhabens ist es, das Comödie-Theater und seine langjährigen Betreiber zu ehren. Eine Entscheidung über die neuen Ampelfiguren wird im Herbst erwartet. Bei einer Genehmigung könnten die beiden Figuren schon bald zu einem markanten Merkmal des Fürther Stadtbilds werden.






