02 May 2026, 18:30

Georg Baselitz – der Neoexpressionist stirbt mit 88 Jahren und hinterlässt ein revolutionäres Erbe

Gemälde von Paul Klee mit Kreisen in verschiedenen Größen und Farben auf einem weißen Hintergrund.

Georg Baselitz – der Neoexpressionist stirbt mit 88 Jahren und hinterlässt ein revolutionäres Erbe

Georg Baselitz, eine prägende Figur der Nachkriegskunst, ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Bekannt für seine kühnen neoexpressionistischen Werke, hinterlässt er ein bleibendes Erbe in der modernen Malerei. Noch kürzlich hatte er eine neue Ausstellung eröffnet und dem Museum der Moderne in Salzburg ein Werk geschenkt.

Baselitz erlangte Berühmtheit durch seinen unverwechselbaren Malstil, bei dem er seine Motive oft auf den Kopf stellte, um traditionelle Perspektiven herauszufordern. Seine Karriere umfasste Jahrzehnte und prägte die neoexpressionistische Bewegung, die die Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg neu definierte.

Nur wenige Tage vor seinem Tod eröffnete er im Museum der Moderne in Salzburg eine Ausstellung. Im Rahmen der Veranstaltung übergab er eines seiner Werke an die ständige Sammlung des Museums. Der Künstler bereitete sich zudem auf eine weitere große Schau in Venedig vor, die im Rahmen der renommierten Biennale nächste Woche eröffnet werden sollte.

Der in Deutschland geborene Baselitz nahm 2015 die österreichische Staatsbürgerschaft an. Sein Einfluss reichte weit über sein gewähltes Heimatland hinaus, mit Ausstellungen in bedeutenden Galerien weltweit.

Sein Tod markiert das Ende eines Lebens voller bahnbrechender Beiträge zur zeitgenössischen Kunst. Seine letzten Projekte, darunter die Salzburger Ausstellung und die bevorstehende Veranstaltung in Venedig, werden nun Teil seines dauerhaften Vermächtnisses sein. Die Kunstwelt verliert damit eine ihrer innovativsten und provokativsten Stimmen.

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