Großrazzia in Münster: Betrugsverdacht und illegale Kriegswaffen beschlagnahmt
Sergio KarzGroßrazzia in Münster: Betrugsverdacht und illegale Kriegswaffen beschlagnahmt
Behörden in Münster haben eine Reihe von Razzien im Zusammenhang mit einem Verdacht auf Betrug und illegalen Waffenbesitz durchgeführt. Ein 33-jähriger Mann, der als Hauptverdächtiger gilt, wurde festgenommen und befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Bei der Aktion wurden mehrere Objekte in Münster und Senden durchsucht.
Die Staatsanwaltschaft Münster leitete die Razzien und ließ mehrere Standorte durchsuchen. Ermittler nahmen einen 61-jährigen Mann fest, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Er soll der rechte Hand des Hauptverdächtigen sein.
Bei den Durchsuchungen entdeckten Beamte in der Wohnung des 61-Jährigen 12.300 Euro in bar. Weitere 26.000 Euro wurden in einem Bankschließfach gefunden und beschlagnahmt. Insgesamt wurden 38.300 Euro sichergestellt.
Zudem wurden mehrere illegale Schusswaffen beschlagnahmt, bei denen es sich vermutlich um historische Kriegswaffen handelt. Ein Fahrzeug wurde im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt.
Dem 33-jährigen Verdächtigen wird vorgeworfen, ein Bauunternehmen betrieben zu haben, ohne Mitarbeiter bei der Sozialversicherung anzumelden. Zudem soll er Beiträge an die Berufsgenossenschaften nicht abgeführt haben. Eine 54-jährige Frau und der 61-jährige Mann sollen ihn dabei unterstützt haben.
Der festgenommene Hauptverdächtige bleibt in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Das beschlagnahmte Bargeld, die Waffen und das Fahrzeug werden als Beweismittel sichergestellt. Weitere Anklagepunkte gegen die Festgenommenen wurden von den Behörden bisher nicht bestätigt.






