Hamm übertrifft Digitalisierungsziele an Schulen mit 30 Millionen Euro Investitionen
Sergio KarzHamm übertrifft Digitalisierungsziele an Schulen mit 30 Millionen Euro Investitionen
Die Stadt Hamm hat die Ziele ihres Medienentwicklungsplans (MEP) für den Zeitraum 2020–2024 erfolgreich übertroffen. Schulen profitieren nun von einer verbesserten digitalen Infrastruktur und modernen Lehrmitteln. Die erreichten Fortschritte bilden eine solide Grundlage für künftige Bildungsinnovationen.
Hamm stellte beträchtliche Mittel für den MEP bereit: Aus dem städtischen Haushalt flossen 13,7 Millionen Euro, hinzu kamen 15,7 Millionen Euro aus externen Fördergeldern – insgesamt fast 30 Millionen Euro.
Sämtliche Schulstandorte verfügen nun über Glasfaseranschlüsse, modernes WLAN und LAN-Netzwerke. Über 1.700 Präsentationsgeräte wurden angeschafft, und die IT-Personalstellen wurden aufgestockt, um die Umstellungen zu begleiten. Die Umstellung auf einheitliche IT-Systeme wie IServ und Citrix wurde an allen Schulen abgeschlossen.
Die durchschnittliche Geräteausstattung in den Schulen liegt bei über 70 Prozent, was oft ein Verhältnis von 1:1 oder 1:2 zwischen Endgeräten und Schülerinnen und Schülern ermöglicht. Diese Verbesserungen schaffen optimale Voraussetzungen für digitales Lernen im Unterricht.
In der nächsten Phase des MEP von 2026 bis 2030 plant die Stadt, das aktuelle Ausstattungsniveau zu halten. Neue Finanzierungsmodelle sollen erkundet werden, um langfristige Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten. Im Fokus stehen dabei die Instandhaltung und Erneuerung der bestehenden digitalen Ressourcen.






