02 May 2026, 14:21

Häusliche Gewalt: Öffentliche Diskussion in Menden bricht das Schweigen

Gruppe von Menschen, die eine "Solidarität und Feminismus"-Schlagzeile tragen, marschieren auf einer Straße mit parkenden Fahrzeugen, Gebäuden, einer Schüsselantenne und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Häusliche Gewalt: Öffentliche Diskussion in Menden bricht das Schweigen

Öffentliche Diskussion zu häuslicher Gewalt in der Dorte-Hilleke-Stadtbücherei Menden am 26. November 2025

Am 26. November 2025 findet in der Dorte-Hilleke-Stadtbücherei Menden eine öffentliche Diskussion zum Thema häusliche Gewalt statt. Die Veranstaltung ist Teil der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ und soll auf ein Problem aufmerksam machen, das oft im Verborgenen bleibt. Der Eintritt ist frei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Beginn ist um 18:00 Uhr mit einem Vortrag von Merle Schumann-Basse, Leiterin des AWO-Frauenhauses im Märkischen Kreis. Sie wird über die Herausforderungen sprechen, vor denen Betroffene stehen, und die vorhandenen Hilfsangebote vorstellen. Im Anschluss berichtet eine Überlebende häuslicher Gewalt von ihren persönlichen Erfahrungen, bevor die Veranstaltung für Fragen aus dem Publikum geöffnet wird.

Die Diskussion wird gemeinsam vom AWO-Frauenhaus, der Dorte-Hilleke-Stadtbücherei und dem Gleichstellungsbüro der Stadt Menden organisiert. Die Veranstalter betonen, wie wichtig Aufklärung und offene Gespräche im Kampf gegen häusliche Gewalt sind. Das AWO-Frauenhaus bietet Betroffenen sicheren Schutz, Beratung und praktische Unterstützung.

Anmeldungen sind bis zum 25. November 2025 möglich – per E-Mail an stadtbuecherei@unsere-website oder telefonisch unter 49 2373 903-1600.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die oft unsichtbare Realität häuslicher Gewalt sowie die vorhandenen Hilfsangebote für Betroffene. Durch persönliche Berichte und Fachwissen soll die Diskussion zu mehr gesellschaftlichem Engagement anregen. Die Organisatoren hoffen, dass der Austausch einen Beitrag zu den Aktivitäten im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen leistet.

Quelle