Kriegsinnerungen und ihre Spuren: Ein offener Dialog in Essen
Hans-Werner RöhrichtKriegsinnerungen und ihre Spuren: Ein offener Dialog in Essen
Ein besonderes Gespräch über Kriegsinnerungen und ihre langfristigen Auswirkungen findet am kommenden Donnerstag in Essen statt. Veranstaltet vom Büro für Chancengleichheit, dem Ruhr Museum und der mitMach-Agentur, lädt die Veranstaltung die Öffentlichkeit ein, persönliche Geschichten und Reflexionen zu teilen.
Der Abend beginnt um 19:00 Uhr am 13. November in der Kokskohlebunker-Halle, die zum UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein gehört. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher frei.
Barbara Wolf und Dietmar Fleischer, beide vom Büro für Chancengleichheit, werden über ihre eigenen Familiengeschichten sprechen. Sie beleuchten, wie die Kriegserfahrungen älterer Generationen das Leben bis heute prägen. Ziel der Diskussion ist es, diese Erinnerungen im kollektiven Bewusstsein zu bewahren.
Durch den Abend führt Büşra Meryem Göçmen, die für eine nachdenkliche und offene Atmosphäre sorgen wird. Die Veranstalter hoffen, dass das Gespräch die Teilnehmenden dazu anregt, über ihre eigenen Bezüge zur Vergangenheit nachzudenken.
Die Veranstaltung bietet der Gemeinschaft die Möglichkeit, sich auf persönliche Weise mit Geschichte auseinanderzusetzen. Indem Geschichten geteilt und anderen zugehört wird, untersuchen die Teilnehmenden, wie die Vergangenheit die Gegenwart weiterhin formt. Die Diskussion findet in einem Rahmen statt, der sowohl dem Gedenken als auch dem Dialog gerecht wird.






