30 April 2026, 14:31

Lächeln oder Grimasse: Neues Tempodisplay in Dülmen schützt Schulkinder an Zebrastreifen

Schwarz-weißes Foto von Kindern, die eine Straße an einer Ampel überqueren, mit Menschen auf Bänken, einem Verkehrssignalmast im Vordergrund und Säulen mit Deckenleuchten im Hintergrund.

Lächeln oder Grimasse: Neues Tempodisplay in Dülmen schützt Schulkinder an Zebrastreifen

Neues Geschwindigkeitsdisplay in Dülmen-Merfeld soll Sicherheit an Zebrastreifen erhöhen

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An der Rekener Straße in Dülmen-Merfeld wurde ein neues Tempomessgerät mit Lächeln-Effekt aufgestellt, um die Sicherheit in der Nähe eines Fußgängerüberwegs zu verbessern. Das als Smiley gestaltete Gerät reagiert auf die Geschwindigkeit der Autofahrer: Wer sich an die Vorgaben hält, sieht ein grünes, freundliches Gesicht – wer zu schnell fährt, wird mit einem roten, missmutigen Blick konfrontiert. Ziel ist es, die Fahrer daran zu erinnern, dass hier besonders viele Kinder auf dem Weg zur Schule oder in den Kindergarten die Straße überqueren.

Am 28. Oktober 2023 besuchten örtliche Polizeibeamte und Verkehrssicherheitsexperten den St.-Antonius-Kindergarten, um den Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr näherzubringen. Die Streifenbeamtin Anja Maaßen und die Beraterin Eva-Maria Gallus leiteten die Aktion und zeigten den Mädchen und Jungen in der Praxis, wie man Straßen sicher überquert. Dabei übten sie gemeinsam das richtige Verhalten am Zebrastreifen.

Die Maßnahme ist Teil der laufenden Präventionsarbeit der Kreispolizei Coesfeld, mit der schon die Jüngsten für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden sollen. Regelmäßige Programme in Kindergärten und Grundschulen behandeln Themen wie Sichtbarkeit, sicheres Radfahren und das Erkennen von Risikosituationen. Besonders betont wird dabei, dass kleine Kinder oft Schwierigkeiten haben, die Geschwindigkeit von Fahrzeugen einzuschätzen oder zwischen stehenden und fahrenden Autos zu unterscheiden.

Das Smiley-Tempodisplay bietet eine zusätzliche Schutzebene: Es signalisiert den Fahrern optisch, ob sie sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halten. Wer sich an die Regeln hält, wird mit einem grünen Lächeln belohnt, während zu schnelle Fahrer ein rotes, verärgertes Gesicht sehen. Die Behörden hoffen, dass dies zu mehr Rücksicht in Bereichen führt, in denen Kinder täglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Durch die Kombination aus Geschwindigkeitskontrollen und Aufklärungsarbeit soll das Risiko für junge Fußgänger verringert werden. Autofahrer werden aufgefordert, besonders in Schulnähe und an Überwegen wachsam zu sein. Mit diesen kontinuierlichen Bemühungen könnten Unfälle verhindert und Kinder im Straßenverkehr besser geschützt werden.

Quelle