NRW-Städtebund wählt neuen Präsidenten und fordert mehr Finanzhilfen für Kommunen
Sergio KarzNRW-Städtebund wählt neuen Präsidenten und fordert mehr Finanzhilfen für Kommunen
Städte- und Gemeindebund NRW tagt in Oberhausen unter dem Motto „Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW“
In Oberhausen fand die Hauptversammlung des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen unter dem Leitmotiv „Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW“ statt. Mit über 500 Delegierten und Gästen war es die größte Zusammenkunft der „kommunalen Familie“ in der Region.
Im Rahmen der Versammlung wurde Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, zum neuen Präsidenten des Verbandes gewählt. Kufen bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und betonte seine Bereitschaft, die mit dem Amt verbundenen Aufgaben zu übernehmen.
Der Verband kündigte zudem seine Beteiligung an der Kampagne „Kommunen am Limit“ an. Ein bundesweiter Aktionstag zu dieser Initiative ist für den 22. Juni geplant, an dem sich Städte, Kreise und Gemeinden in ganz Deutschland beteiligen werden. Pakusch, Bürgermeister einer kreisangehörigen Stadt, wurde gewählt, um innerhalb des Verbandes die Interessen sowohl kleinerer als auch größerer Kommunen zu vertreten.
Die Delegierten nutzten die Versammlung, um die Landesregierung aufzufordern, die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen endlich zu beheben. Sie forderten konkrete Maßnahmen, um neue Schulden zu vermeiden, und verlangten ähnliche Schritte auch auf Bundesebene. Im Mittelpunkt steht die Sicherung des sozialen Zusammenhalts und die Finanzierbarkeit zukünftiger Investitionen auf lokaler Ebene.
Der Verband unterstrich sein Engagement für die finanzielle Stabilität seiner Mitglieder. Der anstehende Aktionstag am 22. Juni wird breite Unterstützung erfahren. Die Städte in Nordrhein-Westfalen wollen ihre Handlungsfähigkeit bewahren und die lokale Entwicklung weiterhin fördern.






