28 March 2026, 18:24

Pamela aus Rostock: Vom Leben mit 86 Euro im Monat und einer Wohnung voller Fundstücke

Plakat mit dem Text "Brauchen die Armen die Hilfe ihrer Kinder?" neben verwandten Bildern.

Pamela aus Rostock: Vom Leben mit 86 Euro im Monat und einer Wohnung voller Fundstücke

Pamela, eine 59-jährige Frau aus Rostock, lebt von Sozialhilfe, nachdem sie die Obdachlosigkeit überwunden hat. Mittlerweile richtet sie ihre Wohnung mit weggeworfenen Dingen ein – darunter ein Kratzbaum, den sie kürzlich fand, aber nicht braucht. Finanzielle Sorgen begleiten sie weiterhin: Nach Abzügen von ihrer Witwenrente bleiben ihr am Ende nur noch 86 Euro im Monat.

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Pamelas Leben war geprägt von Entbehrungen, aber auch kleinen Erfolgen. Einst obdachlos, hat sie heute eine eigene Wohnung, die sie mit gebrauchter Möbel und Fundstücken von der Straße füllt. Ihr jüngster Fund, ein Kratzbaum, gibt ihr Rätsel auf – schließlich besitzt sie keine Katze.

Ihr Einkommen stammt aus der Grundsicherung, die in Deutschland in der Regel etwa 2.000 Euro vom Jobcenter umfasst. Doch Pamelas Situation ist prekärer: Ihre Witwenrente wird auf die Leistungen angerechnet, sodass ihr am Ende nur 86 Euro monatlich bleiben.

Privat hat Pamela in ihren Beziehungen mit Herausforderungen zu kämpfen. Sie lernte Micky kennen, einen weiteren Teilnehmer der TV-Serie Hartz und herzlich, doch ihre Verbindung hat sich inzwischen abgeschwächt. Jetzt hofft sie auf einen Partner, der ehrlich und offen mit seinen Gefühlen umgeht.

Auch in den jüngsten Folgen der Sendung aus dem Jahr 2026 ist Pamela noch in Rostock zu sehen, oft in Begleitung von Freundinnen wie Regina. Unklar bleibt jedoch, wie sich ihr öffentliches Bild seit 2015 verändert hat.

Pamelas Geschichte steht für Widerstandsfähigkeit trotz finanzieller Not. Sie arrangiert sich mit dem, was sie findet, doch ihr knapper Haushalt zwingt sie zu sorgfältigen Entscheidungen. Fürs Erste sucht sie weiter – nach praktischen Lösungen und echten zwischenmenschlichen Bindungen.

Quelle