Polizei Rhein-Sieg deckt 25 Gurtverstöße bei europaweiter Verkehrskontrolle auf
Hans-Werner RöhrichtPolizei Rhein-Sieg deckt 25 Gurtverstöße bei europaweiter Verkehrskontrolle auf
Polizei Rhein-Sieg führt flächendeckende Verkehrskontrollen im Rahmen einer europaweiten Aktion zur Sicherheitsgurt-Nutzung durch
Im Rahmen einer europaweiten Kampagne zur Anschnallpflicht hat die Polizei Rhein-Sieg Mitte März umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Der Fokus lag dabei sowohl auf der korrekten Nutzung von Sicherheitsgurten als auch auf Verstößen im Bereich von Bahnübergängen. Bei der Aktion wurden über 140 Fahrzeuge überprüft.
Bei den Kontrollen stellten die Beamten 25 Fälle fest, in denen Fahrer oder Mitfahrer nicht angeschnallt waren. Weitere 15 Autofahrer wurden dabei erwischt, wie sie während der Fahrt ihr Handy nutzten – was zu verwaltungsrechtlichen Sanktionen führte. Ein Motorradfahrer wurde wegen übermäßigen Lärms angehalten, während ein Pkw mit gefährlich abgenutzten Reifen aus dem Verkehr gezogen werden musste.
In Sankt Augustin überquerte ein 17-jähriger Schüler bei Rot ein Gleisbett. Darüber hinaus wurden im Verlauf der Kampagne etwa 30 kleinere Verkehrsverstöße registriert.
Die Aktion war Teil der ROADPOL-Woche zum Thema "Sicherheitsgurt", an der sich Polizeibehörden in ganz Europa mit verstärkten Streifen beteiligten. Die Beamten des Rhein-Sieg-Kreises kündigten unterdessen weitere Kontrollen an, die sich in den kommenden Monaten auf unterschiedliche Schwerpunkte der Verkehrssicherheit konzentrieren sollen.
Die Kampagne machte deutlich, dass es weiterhin Probleme mit der Anschnallpflicht und abgelenktem Fahren gibt. Die Polizei wird mit sichtbarer Präsenz weiter gegen Verstöße vorgehen, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Künftige Einsätze zielen auf verschiedene risikoreiche Verhaltensweisen im Straßenverkehr ab.