17 April 2026, 06:24

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2036 – Bürger entscheiden 2026 über Bewerbung

Außenansicht des Deutschen Sport & Olympiamuseums in Berlin, das ein Gebäude mit Fenstern und einer Tür zeigt, das von Bäumen und Bannern umgeben ist, unter einem bewölkten Himmel.

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2036 – Bürger entscheiden 2026 über Bewerbung

Vier deutsche Regionen bewerben sich nun um die Austragung der Olympischen Spiele – darunter auch das Rhein-Ruhr-Gebiet. Die Bewohner vor Ort sollen bald entscheiden, ob sie die Bewerbung unterstützen. Eine Abstimmung im April 2026 wird zeigen, ob die Region ins Rennen um die Spiele einsteigt.

Besonders am Rhein-Ruhr-Ansatz ist die Nutzung bestehender Sporteinrichtungen. Veranstaltungsorte wie die Yayla-Arena in Krefeld könnten dazu beitragen, kostengünstige und nachhaltige Spiele zu realisieren. Damit sollen finanzielle und ökologische Belastungen verringert werden.

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Otto Fricke, gebürtiger Krefelder und FDP-Politiker, leitet seit Kurzem den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Seine Position könnte den Auswahlprozess beeinflussen, da der DOSB entscheidet, welche Region Deutschland im internationalen Bewerbungsverfahren vertritt.

Falls sich Rhein-Ruhr durchsetzt, ist der Standort Westparkstraße in Krefeld bereits für die Paralympics im Rollstuhl-Rugby vorgesehen. Unklar ist jedoch, welche olympischen Wettbewerbe – falls überhaupt – dort ausgetragen würden. Der Erfolg der Bewerbung hängt zunächst von der lokalen Zustimmung ab: 16 Kommunen, darunter Krefeld, nehmen im April 2026 am Bürgerentscheid teil.

Das Ergebnis der Abstimmung 2026 wird entscheiden, ob das Rhein-Ruhr-Gebiet im olympischen Wettbewerb weiterkommt. Bei einer Zustimmung könnte die bestehende Infrastruktur der Region eine zentrale Rolle bei der Ausrichtung der Spiele spielen. Zudem hängt die Entscheidung von der endgültigen Auswahl des DOSB unter den konkurrierenden deutschen Städten ab.

Quelle