Rhenus baut neues Logistik-Depot in Dortmund für effizienteren Straßengüterverkehr
Hans-Werner RöhrichtRhenus baut neues Logistik-Depot in Dortmund für effizienteren Straßengüterverkehr
Rhenus erhält offizielle Genehmigung für neues Straßengüterverkehrs-Depot in Dortmund
Das Logistikunternehmen Rhenus hat die behördliche Zustimmung für den Bau einer neuen Straßengüterverkehrs-Niederlassung in Dortmund erhalten. Der Standort wird die bisherigen Aktivitäten in Unna ersetzen, wobei sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den neuen Hub wechseln sollen. Mit dem Umzug will das Unternehmen die Effizienz und Nachhaltigkeit seines Logistiknetzwerks verbessern.
Das neue Umschlagterminal soll bis 2027 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Es wird über rund 11.000 Quadratmeter Fläche für die Abwicklung sowie etwa 100 Laderampen verfügen, um flexible Cross-Docking-Prozesse zu unterstützen. Der Standort bietet direkten Anschluss an wichtige Autobahnen und verbindet so zentrale Nord-Süd- und Ost-West-Transportrouten.
Die Anlage umfasst spezielle Infrastruktur für hochwertige und sensible Frachtgüter und erfüllt die Sicherheitsstandards der Transported Asset Protection Association (TAPA). Zu den umweltfreundlichen Merkmalen gehören Luft-Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und ein Rückhalte-Dach. Mit diesen Maßnahmen strebt Rhenus die BREEAM-Zertifizierung in der Stufe „Hervorragend“ an.
Durch den Umzug sollen Routen optimiert und die Planungszuverlässigkeit erhöht werden. Zudem ermöglicht der neue Standort eine nahtlose Anbindung an die bestehenden Fernverkehrslinien von Rhenus Road Freight. Alle Beschäftigten aus Unna werden nach Dortmund wechseln, um die Kontinuität und Fachkompetenz des Teams zu wahren.
Der neue Hub wird die Aktivitäten in einer sichereren und nachhaltigeren Anlage zentralisieren. Er ist darauf ausgelegt, die Effizienz zu steigern, ohne dabei die Belegschaft oder die Servicequalität zu beeinträchtigen. Die Inbetriebnahme ist für 2027 nach Abschluss der Bauarbeiten vorgesehen.






