VfL Bochum steigt mit 2:0-Sieg gegen Magdeburg aus der Abstiegszone auf
Hans-Werner RöhrichtNeuer Trainer Rösler führt Bochum aus dem Abstiegskampf - VfL Bochum steigt mit 2:0-Sieg gegen Magdeburg aus der Abstiegszone auf
VfL Bochum sichert sich mit 2:0-Heimsieg gegen den 1. FC Magdeburg vor 26.000 Zuschauern im Ruhrstadion den dritten starken Auftritt unter Trainer Uwe Rösler – und klettert damit erstmals seit über zwei Monaten aus der Abstiegszone.
Die Hausherren begannen druckvoll: Philipp Stromp und Farid Alfa-Ruprecht trafen in der ersten Halbzeit jeweils nur die Latte. Belohnt wurde Bochums Drang nach vorn kurz vor der Pause, als Kjell Wätjen in der 41. Minute zur Führung traf.
Gerrit Holtmann machte den Deckel drauf und erhöhte in der 60. Minute auf 2:0, womit die Partie für Magdeburg praktisch entschieden war. Die Gäste hatten zwar noch die Chance zum Anschlusstreffer, doch Falko Michels Elfmeter in der 81. Minute prallte vom Querbalken ab.
Der Sieg verlängerte Bochums ungeschlagene Serie in der Liga auf drei Spiele – in dieser Phase sammelte das Team sieben Punkte. Magdeburg hingegen kassierte unter dem neuen Cheftrainer Petrik Sander nach drei Spielen ohne Niederlage die erste Pleite.
Bochum hatte unter Röslers Führung bereits früher in der Saison im DFB-Pokal überzeugt und den FC Augsburg mit 1:0 auswärts besiegt.
Durch den Erfolg rückte der VfL in der 2. Bundesliga auf Platz 14 vor. Die jüngste Entwicklung unter Rösler verschafft dem Team nun etwas Luft im Abstiegskampf. Magdeburg muss nach dem ersten Rückschlag unter Sander dagegen erst einmal neu sortieren.






