Wiesbaden ehrt acht Karnevalshelden mit dem begehrten Stadtorden
Hans-Werner RöhrichtWiesbaden ehrt acht Karnevalshelden mit dem begehrten Stadtorden
Wiesbaden ehrt acht engagierte Karnevalsaktivisten aus den AKK-Stadtteilen mit dem renommierten Stadtorden
Die Auszeichnung würdigt ihr langjähriges Engagement für die Bewahrung und Pflege der örtlichen Karnevalstraditionen. Oberbürgermeister Gerd-Uwe Mende überreichte die Orden im Rahmen einer Feierstunde, die ihren Beitrag zur lebendigen Faschingskultur würdigte.
Zu den Geehrten zählte Karl-Heinz Hoch, dessen jahrzehntelange Erfahrung im Entwurf und der Gestaltung von Umzugswagen besondere Anerkennung fand. Seine Arbeit prägte über die Jahre hinweg einige der unvergesslichsten Karnevalsumzüge des Stadtteils.
Dunja Weber erhielt die Auszeichnung für ihren unermüdlichen Einsatz als Tanzmajorette, Trainerin und Zeremonienmeisterin im Rahmen der Präsidentschaft des Dachhofs. Ihr Engagement hat zahlreiche junge Menschen motiviert, sich im Karneval zu engagieren.
Ebenfalls geehrt wurde Julia Leineweber, deren Leidenschaft als Tänzerin und Trainerin die lokale Faschingskultur durch Auftritte und Nachwuchsförderung bereichert. Jan Stauder hingegen wurde für seine wichtige Arbeit hinter den Kulissen – etwa beim Bühnenaufbau – sowie sein aktives Mitwirken im Vereinsleben gewürdigt.
Die Auszeichnungen hoben zudem Wolfgang Benders vielseitige Verdienste für die Käsbachfinken Kostheim hervor, wo er eine zentrale Rolle bei der Organisation von Veranstaltungen und der Aufrechterhaltung des Gruppenlebens spielt. Florian Kasper wurde für sein praktisches Engagement bei der Planung und Durchführung verschiedener Karnevalsfeiern gewürdigt.
Sabine Schorsch erhielt die Ehre für ihre Arbeit bei der Organisation von Sitzungen und die Fürsorge für das körperliche Wohl der aktiven Mitglieder – oft übernahm sie logistische und betreuende Aufgaben. Oberbürgermeister Mende betonte die Bedeutung des Karnevals als verbindendes Element und Quelle der Freude, insbesondere in schwierigen Zeiten.
Der Stadtorden zelebriert Persönlichkeiten, die sich über Jahre hinweg für die Wiesbadener Faschingskultur eingesetzt haben. Ihr Wirken sichert, dass die Traditionen auch für kommende Generationen lebendig und inklusiv bleiben. Die Feierstunde stand somit nicht nur für eine Würdigung vergangener Leistungen, sondern auch als Aufruf zu weiterem Engagement.






